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- Jahresbericht 2009
- Zirkulare Gas
- Lehrgang Brunnenmeister
- Kurs Trinkwasserhygiene
- Aufbruchstimmung in der Kommission für Öffentlichkeitsarbeit Wasser
- Wasserfachtagung "Trinkwasserdesinfektion", 25. Juni 2010, Olten
- Weitere Einführungskurse zur neuen SVGW-Richtlinie für Gasleitungen (G2)
- Kurs: Wasserversorgung für politische Entscheidungsträger
- Vorstandssitzung vom 11. Juni 2010
- SVGW begrüsst neue Mitglieder
- Dienstjubilaren
- W13- Richtlinie zur UV-Desinfektion in der Wasserversorgung
- Sitzung der Hauptkommission Berufsbildung (B-HK)
- Sitzung der EUREAU1-Kommission im Mai 2010 in Lausanne
- Kurzbericht der Gas-Hauptkommission G-HK über die Sitzung vom 11./12.5.2010 in Glion sur Montreux
- Hauptkommission Wasser (W-HK) 2010
- Neuer „Kurs Rohrverleger“ SVGW
- Rückblick und Ausblick TISG-Kurse
- Gaswärmepumpen-Pilotschulung im Schulungsraum des SVGW Schwerzenbach 08.04.2010
- Aktualisierte W/TPW-Prüfreglemente
- Verträge mit Kantonen
- Demo-Koffer Wasserversorgung: Die Trinkwasserversorgung spielerisch kennen lernen
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Der Jahresbericht 2009 beleuchtet die Aktivitäten des SVGW im vergangenen Jahr und gewährt Einblick in die Branche und die aktuellen Themen:
Die technischen Branchen-Standards des SVGW wurden weiterentwickelt und ausgebaut. Mit steter Steigerung der Fachkompetenz durch den Ausbau des Bildungsangebots, mit verantwortungsvoller Selbstverwaltung und einem funktionierenden Kommunikations-system rüstet der SVGW die Branche für die Herausforderungen von morgen.
Zum Jahresbericht...
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In den vergangenen Wochen informierte der SVGW per Zirkular über folgende Gas-Themen:
Steuerbefreite Biogaseinspeisung
Gemäss Vorgaben der Oberzolldirektion ist die Steuerbefreiung von Biogas als Treibstoff an ökologische Anforderungen an die Biogasaufbereitung gebunden. Die entsprechenden Anforderungen finden sich in den Richtlinien für die Einspeisung von Biogas (SVGW-Richtlinie G13, Ausgabe 2008).
Die meisten zurzeit in Betrieb stehenden Biogasaufbereitungsanlagen mit Einspeisung ins Erdgasnetz profitieren jetzt noch vom Status als Pilot- und Demonstrationsanlagen mit erleichterten Anforderungen oder erleichtertem Nachweis. Dieser Status als Pilot- und Demonstrationsanlagen läuft per 31.12.2011 ab.
Das SVGW-Zirkular 2010/15d nennt die Aktivitäten der nächsten Zeit für die Pilotanlagen wie auch für die bewilligten Herstellungsbetriebe.
Erfahrungsaustausch Biogasaufbereitung und Biogaseinspeisung
In den letzten Jahren wurden in mehreren Biogas-Aufbereitungsanlagen mit verschiedenen Aufbereitungsverfahren wertvolle Erfahrungen gemacht.
Speziell im Hinblick auf den Ablauf der Bewilligungsfrist für Pilot- und Demonstrationsanlagen scheint es sinnvoll, die betrieblichen Erfahrungen auszutauschen, um dann die Anpassungen rechtzeitig umsetzen zu können. Die Erfahrungen sollen dann auch Basis sein für eine eventuelle spätere Revision der SVGW-Richtlinie für die Einspeisung von Biogas (G13).
Gemäss Zirkular 2010/16 organisiert der SVGW dazu einen Erfahrungsaustausch unter den Betreibern von Biogasaufbereitungen.
Dünnwandige Rohrsysteme bei Erdgas-Installationen
Das SVGW-Zirkular 2010/23d fasst zusammen, unter welchen Voraussetzungen ein Einbetonieren und Verlegen unter Putz erlaubt ist.
Neben den Voraussetzungen an die Systemzertifizierung werden der erlaubte Druckbereich und diverse Anforderungen an die Verlegung sowie an die Kontrolle der fertiggestellten Installation genannt. Die entsprechenden Details sind aus dem Zirkular ersichtlich.
Weitere Einführungskurse zur neuen Richtlinie für Gasleitungen (G2)
Die neue Richtlinie für Gasleitungen (G2) ist im April 2010 in Kraft getreten. Sie umfasst alle für Gasleitungen relevanten Aspekte - von der Projektierung, über den Rohrleitungsbau, die Prüfung von Rohrleitungen, die Inbetriebnahme inkl. Werkleitungspläne, bis zum Betrieb und der Instandhaltung von Gasleitungen. In diesem Sinne richtet sich die Richtlinie G2 einerseits an Gasversorgungs-unternehmen, andererseits auch an beauftragte Dienstleistungs- und Ingenieurunternehmen wie auch an involvierte z.B. kantonale Behörden.
Aus diesem Grunde bietet der SVGW mit dem Zirkular 2010/24 weitere halbtägige Einführungskurse zur neuen Richtlinie für Gasleitungen (G2) in deutscher und französischer Sprache an.
Rubbelkarte mit Gasgeruch
Weil echter Gasgeruch nur noch selten auftritt, kennen die Gaskunden und Dritte den typischen Gasgeruch kaum noch. Daher ist die Odorkarte mit der einfachen Information über den sicheren Umgang mit Gas ein wichtiges Element in der Gas-Sicherheitskette.
Dem SVGW ist es gelungen, nochmals einen Neudruck der SVGW-Odorkarten zu günstigen Preisen zu erhalten. Er bietet diese den Gasversorgungen mit dem Zirkular 2010/25d zum Selbstkostenpreis an.
Zu den Zirkularen (Mitgliederbereich)
Dr. Walter Girsberger
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Nachdem im Jahr 2007 die Prüfungsordnung über die eidg. Berufsprüfung Brunnenmeister in Kraft trat, wurden danach bereits 3 Prüfungen durchgeführt. Nun hat die zuständige Prüfungs- und Bildungkommission (B-UK1) beschlossen, jene Teile des Lehrmittels zu revidieren, welche schon seit Längerem keine Änderungen mehr erfahren haben. Dazu fand im Frühjahr 2010 eine Tagung zusammen mit den Dozenten des Lehrganges statt. Dort wurde beschlossen, das Lehrmittel schlank und auf das Wesentlichste beschränkt zu verfassen sowie an den aktuellen Stand der Technik und der Gesetze anzupassen. Eine solche Revision ist natürlich mit grossem Zeitaufwand verbunden. Dennoch sollte bereits per Lehrgang 2011 der grösste Teil up-to-date sein.
Im Brunnenmeister-Lehrgang 2011 sind zurzeit noch wenige Plätze verfügbar. Interessenten finden auf der Website des SVGW, unter der Rubrik „Bildung“, die nötigen Informationen sowie das Anmeldeformular - oder klicken Sie gleich hier.
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Sauberes Trinkwasser als Lebensmittel Nr. 1 ist für die Gesellschaft von eminenter Bedeutung. Die hohen Anforderungen an Planer und Installateure bezüglich sicherer und hygienisch einwandfreier Trinkwasserinstallationen bedingen zusätzliche, dem Stand der Technik entsprechende Kenntnisse und Fertigkeiten. Um die professionelle und kontinuierliche Wissensvermittlung sicherzustellen, haben sich suissetec, SVGW und Schweizerischer Brunnenmeisterverband zu einer Trägerschaft zur Förderung der Ausbildung hinsichtlich "Trinkwasserhygiene in Hausinstallationen" zusammengeschlossen. In Zusammenarbeit mit der Firma Geberit hat man im Jahr 2009 Trinkwasserhygienekurse durchgeführt. Die Kurse waren sehr gut besucht und das Interesse an diesen Kursen ist auch 2010 ungebrochen.
Als Marktpartner ist nun neben der Firma Geberit auch die Firma GF als Organisator und durchführendes Unternehmen in Erscheinung getreten. Mit grossem Einsatz von der Fa. GF konnte innert kurzer Zeit eine zusätzliche Variante dieses Kurses angeboten werden. Die ersten Kurse waren im März und April 2010 in Sissach durchgeführt worden.
Gemäss Tagesprogramm trafen die ersten Teilnehmer ab 08.30 Uhr am Kursort ein. Nach einer kurzen Einführung durch den Marktpartner GF wurden die ersten drei Lektionen durch die Trägerschaft unterrichtet. Darin wurden die Gesetzgebung, Richtlinien des SVGW mit den hygienerelevanten Grundsätzen, die Norm EN 1717 und «Legionellen in Bezug auf die Trinkwasserhygiene» behandelt.
Planung und Installation von Trinkwasserleitungen, Inbetriebnahme, Betrieb, Wartung und Sanierung waren die Inhalte, welche den interessierten Kursteilnehmern durch den Marktpartner näher gebracht wurden. Das Kapitel «Installation» begann mit einem kleinen Fussmarsch in die Ausstellungshalle im Nebengebäude. Dort wurden Anlageteile zu den Themen Wasserenthärtung und Legionellen erklärt.
Ein Wissenstest bildete den Abschluss des Tages. Die Teilnehmer, welche den Test bestanden, bekamen ein Zertifikat und werden auf dem Internet in einer Liste veröffentlicht. Für den Herbst sind weitere Kurse geplant. Die Daten können auf dem Internet unter www.wasserhygienekurs.ch eingesehen werden.
Heinz Hekele
Ausbildung und Personenzertifizierung
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Aufbruchstimmung in der Kommission
für Öffentlichkeitsarbeit Wasser
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Sandra Hungerbühler
moderiert den Kick-off-
Workshop der W-UK4
in neuer Zusammen-
setzung.
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Am 6. Juli 2010 trafen sich die Mitglieder der SVGW-Unterkommission für die Öffentlichkeitsarbeit Trinkwasser
(W-UK4) zur 1. Sitzung 2010. Sandra Hungerbühler (Regio Energie Solothurn) und viele neue Mitglieder bringen frischen Wind und Schwung ins Thema Öffentlichkeitsarbeit Wasser.
Der SVGW-Vorstand wählte Sandra Hungerbühler an seiner letzten Sitzung zur neuen Vorsitzenden der W-UK4. Die erfahrene Kommunikationsfachfrau leitet den Bereich «Marketing + Kommunikation» der Regio Energie Solothurn. Sie hat mit viel Engagement die erste Sitzung der W-UK4 moderiert.
An der Sitzung vom 6. Juli hat sich die vor Ideen sprudelnde PR-Fachgruppe eine (wichtige) Grundlage für die künftigen Aktivitäten erarbeitet. In den nächsten Wochen und Monaten werden die Workshopresultate (Ziele, Zielgruppen, Massnahmen) verdichtet, konkretisiert und zu einem Konzept mit Jahresplanung und Finanzierungs-möglichkeiten weiterentwickelt.
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In Kleingruppen erarbeiten die Mit-glieder die Grundlagen der künfti-gen Aktivitäten. V.l.n.r: Massimo Wild, Sylvie Truffer, Valérie Romy und Pierre-Alain Barthe bei der Kommissionsarbeit.
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Bereits an der ersten Sitzung kristallisierten sich wichtige Erkenntnisse für die Planung sowie einige thematische Schwerpunkte heraus. Die W-UK4 nahm zur Kenntnis, dass bereits sehr viel Informationsmaterial rund um das Thema Trinkwasser vorhanden ist. Sei dies das Argumentarium für Trinkwasser, der PR-Leitfaden, Websites und weiteres mehr. Vieles darin ist man sich einig - muss aktualisiert, emotional aufgeladen und frisch umgesetzt werden.
Einen Schwerpunkt der Kommissionstätigkeit bildet die Finanzierung von künftigen PR-Projekten. Der SVGW gibt zwar ein klares Bekenntnis zur Kommission für Öffentlichkeitsarbeit Wasser bzw. für Aktivitäten im Bereich Kommunikation Wasser, die entsprechenden Mittel dazu fehlen bisher. Dies stellt die W-UK-4 vor eine echte Herausforderung: Bei knappem Budget ist das gut/sorgfältig geplante und gezielte Umsetzen von Massnahmen umso wichtiger. Auch deswegen will sich die W-UK4 einem konzeptionellen Vorgehen mit einer vorausschauenden Planung verschreiben. Weiter wird ein spezielles Augenmerk auf die stete brancheninterne Kommunikation von PR-Belangen gelegt. Als erstes konkretes Projekt will die
W-UK4 2011 die Finanzierung für die nationale repräsentative Image-Umfrage zum Trinkwasser und der Wasserversorgung sicherstellen und 2011 zum dritten Mal durchführen. Dabei können die Mitgliedwerke des SVGW für ihr Versorgungsgebiet separate Auswertungen in Auftrag geben. Interessenten können sich diesbezüglich an die SVGW-Geschäftsstelle Zürich wenden. Eine entsprechende Information per Zirkular an die grössten Wasserversorgungen wird in den nächsten Wochen erfolgen.
Paul Sicher
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Das Trinkwasserlogo wurde vom SVGW entwickelt und stellt eine einheitliche Kommunikation gegen aussen sicher. Es kann von den Wasserversorgern jederzeit kostenlos bei der Geschäftsstelle bezogen werden. |
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Wasserfachtagung "Trinkwasserdesinfektion",
25. Juni 2010, Olten
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Markus Biner (links) von der SVGW-Geschäftsstelle war massgeblich an der Entwicklung der W13 beteiligt. Nun lauscht er gespannt den Fragen des Fachpublikums.
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Am 25. Juni 2010 führte der SVGW eine halbtägige Wasserfachtagung zum Thema "Trinkwasser-desinfektion" im Kongresszentrum Hotel Arte in Olten durch. Die Veranstaltung war mit rund 200 Teilnehmenden gut besucht.
Die Tagung richtete sich an Verantwortliche für Projektierung, Bau, Betrieb und Unterhalt von Wasserversorgungen sowie Vertreter von Ingenieurbüros und Unternehmen, die sich mit der Trinkwasserdesinfektion auseinandersetzen.
Die anwesenden Fachpersonen erhielten einen Überblick über den aktuellen Stand der Technik auf dem Gebiet der Trinkwasserdesinfektion mit Chlor und durch UV-Behandlung. Die Aspekte der Trinkwasserabgabe ohne Netzschutz sowie eine optimale Desinfektion der Anlagen bei Leitungseingriffen wurden ebenfalls aufgezeigt. Bei der Vorstellung der neuen SVGW-Richtlinie W13 „UV-Desinfektion in der Trinkwasserversorgung“ wurden die Aspekte Installation von Neuanlagen, deren Betrieb und Unterhalt sowie der Umgang mit Altanlagen speziell beleuchtet.
Das Fachpublikum konnte sich im Rahmen der Podiumsfragen direkt mit den namhaften Referierenden austauschen. Ebenso hatten sie während der parallel laufenden Ausstellung der Sponsoren Gelegenheit, sich über die neuesten Technologien in der Wasserauf-bereitung zu informieren.
Beim anschliessenden Stehlunch liessen die Anwesenden die Fachtagung im gemütlichen Rahmen ausklingen.
Am 9. Dezember 2010 findet in Yverdon-les-Bains eine Fachtagung zum selben Thema in französischer Sprache statt.
Barbara Müller
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Weitere Einführungskurse zur neuen
SVGW-Richtlinie für Gasleitungen (G2)
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Die neue Ausgabe der Richtlinie für Gasleitungen (G2) ist im April 2010 in Kraft getreten.
Mit der Richtlinie G2 wird dem Sicherheitsbedürfnis aller im Rahmen der Gasversorgung involvierten Stellen Rechnung getragen. Entsprechend richtet sich die Richtlinie G2 einerseits an Gasversorgungsunternehmen oder soweit zutreffend Gasnetzbesitzer und/oder Gasnetzbetreiber. Andererseits sind auch beauftragte Dienstleistungs- und Ingenieurunternehmen angesprochen sowie - informativ - involvierte Behörden wie z.B. die für Bewilligungen von Gasleitungen zuständigen kantonalen Stellen.
Die Richtlinie G2 umfasst alle für Gasleitungen mit einem Betriebsdruck bis 5 bar relevanten Aspekte, seien dies Versorgungs- oder Anschlussleitungen. In diesem Sinne beinhaltet die Richtlinie die Projektierung, den Rohrleitungsbau, die Prüfung von Rohrleitungen vor der Inbetriebnahme, die Inbetriebnahme inkl. Werkleitungspläne, den Betrieb und die Instandhaltung, und nicht zuletzt die Ausserbetriebnahme oder Stilllegung.
Im Zusammenhang mit der Publikation der neuen Richtlinie für Gasleitungen (G2) fanden im Juni 2010 erste Einführungskurse mit insgesamt ca. 70 Kursteilnehmern statt.
Die nächsten halbtägigen Einführungskurse sind wie folgt geplant:
- Dienstag, 28. September 2010, Curling Bahn Almend, Bern
- Donnerstag, 30. September 2010, SVGW-Aussenstelle, Schwerzenbach
- Gegen Ende Oktober 2010, Westschweiz (SVGW Lausanne), auf Französisch
Die Einführungskurse bieten eine allgemeine Einführung in die Richtlinie G2. Anforderungen im Rahmen der verschiedenen Tätigkeiten wie beispielsweise Projektierung oder Prüfen von Rohrleitungen und Anforderungen an verschiedene Materialien sowie allfällige im Vorfeld gestellte Fragen, werden in Anlehnung an die Richtlinie G2 vertieft besprochen.
Flyer mit Anmeldeformular für die Kurse in Bern und Schwerzenbach wurden Mitte Juli 2010 allen Gasversorgungsunternehmen und weiteren allenfalls interessierten Stellen zugestellt. Zusätzliche Flyer sind beim SVGW erhältlich. Ein Anmeldeformular für den Kurs in der Westschweiz ist in Vorbereitung.
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Kurs: Wasserversorgung für
politische Entscheidungsträger
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Am 29. April 2010 konnte der SVGW den Kurs "Wasserversorgung für politische Entscheidungsträger" bereits zum zweiten Mal durchführen. Das Feedback der Teilnehmer war wiederum positiv.
An der eintägigen Schulung werden Gemeinderäte (Exekutive), Mitglieder von Wasserkommissionen oder Verwaltungsräte über ihre wichtigsten Aufgaben und Verantwortlichkeiten im Bereich der Wasserversorgung unterrichtet. Unter anderem werden folgende Themen behandelt:
- Strategische Führung der Wasserversorgung
- Politische Stolpersteine
- Planung, Betrieb, Organisation und Struktur
- Verantwortlichkeiten der politischen Entscheidungsträger
- Kommunikation
- Qualitätssicherung
- Finanzierung und Gebührenkalkulation
Die nächste Schulung im November 2010 ist bereits wieder ausgebucht. Ein weiterer Kurs findet am 13. Januar 2011 in der Wasser-versorgung Zürich statt: Die Anmeldung läuft und es gibt noch freie Plätze.
Die Kurskosten betragen für Gemeindevertreter von Mitgliedswerken des SVGW CHF 460.-, für Nichtmitglieder CHF 580.- (zzgl. MwSt).
Brigitte Käppeli
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Vorstandssitzung vom 11. Juni 2010
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Der Vorstand hat an seiner 2. Sitzung am 11. Juni 2010 in Lausanne dem Aufbau und der Durchführung eines Kurses "Teamleiter" zugestimmt. Der Kurs soll für Mitarbeitende in Versorgungsunternehmen die Kompetenz vermitteln, damit diese erfolgreich untere bis mittlere Kaderpositionen ausüben können. Der erste Kurs ist auf Mitte 2011 geplant. Aber 2012 sind auch Kurse in der Westschweiz vorgesehen. Als Folge dieses neuen Bildungsangebotes wurde zudem eine neue Unterkommission B-UK4 "Kaderausbildung" unter der vorläufigen Führung von Urs Manser gegründet.
Ebenfalls unbestritten war der Aufbau eines Kurses "Branchenwissen Erdgasnetz". Den Kursteilnehmern sollen Kenntnisse über den Aufbau, die Planung, Projektierung, Bau, Betrieb und Unterhalt sowie über die Gasabrechnung, die Durchleitung von Gasmengen Dritter und die Biogaseinspeisung vermittelt werden. Der erste Pilotkurs ist auf Mitte 2011 geplant.
Als neue Vorsitzende der Unterkommission W-UK4 "Öffentlichkeitsarbeit" wurde Frau Sandra Hungerbühler, regio energie solothurn, gewählt.
Der Vorstand hat zudem die Empfehlung über den Sabotageschutz von Trinkwasserversorgungen in Kraft gesetzt. Primäres Ziel dieser Empfehlung ist mit Präventionsmassnahmen Schäden möglichst zu verhindern und mit Hinweisen über das Vorgehen in einem Schadensfall diese möglichst zu beschränken. Mit Hilfe einer Checkliste können geeignete Massnahmen überprüft werden. Zur Zeit ist die Richtlinie W3 "Wasserleitsätze" in Bearbeitung. Der Vorstand hat eine breite Vernehmlassung bei allen Wasserversorgungen und den zuständigen I+IG Fachgruppen festgelegt.
Zur Vorbereitung der Mitgliederversammlung am 10. September 2010 in Luzern hat er die Anträge zu den statutarischen Geschäften verabschiedet.
Dr. A. Kilchmann
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SVGW begrüsst neue Mitglieder
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An der letzten Vorstandssitzung hat der SVGW-Vorstand fünf neue Mitglieder aufgenommen. Dabei konnte eine neue Wasserversorgung begrüsst werden. Ausserdem sind zwei Vertreter aus dem Bereich Ingenieur- und Industrieunternehmen neu dazu gestossen. Auch bei den behördlichen Mitgliedern gab es Zuwachs: Es hat sich ein kantonales Laboratorium an den SVGW angeschlossen und mit Remo Fehr (Leiter ANU Graubünden) konnte ein neues Einzelmitglied aufgenommen werden. Fehr hat seit Anfang diesen Jahres auch Einsitz im SVGW-Vorstand.
Folgende neue Mitglieder heissen wir herzlichen willkommen im SVGW:
- Wasserversorgung Horn
- Alpiq Prozessautomation AG, Strengelbach
- Colsultair AG, Zürich
- Laboratorium der Urkantone, Brunnen
- Fehr Remo, Chur (Amt für Natur + Umwelt GR)
Im ersten Halbjahr 2010 hat der Bestand um total 16 Mitglieder zugenommen. Es sind dies acht Wasserversorgungen sowie acht Unternehmen als Kollektivmitglieder, die neu begrüsst werden konnten.
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In der SVGW-Geschäftsstelle Zürich können gleich drei Mitarbeitende auf eine runde Zahl Dienstjahre für die Gas- und Wasserbranche zurückblicken:
Ursula Wittwer Direktionssekretärin der Geschäftsstelle Zürich feierte am 1. Mai 25 Jahre SVGW.
Anton Schwaibold - Inspektor des Technischen Inspektorates des Schweizerischen Gasfaches TISG weist ebenfalls 25 Jahre im Dienste des SVGW vor.
Schliesslich blickt Urs Kamm Bereichsleiter Wasser am 1. Juli 2010 auf 30 Jahre beim SVGW zurück.
Ich gratuliere allen drei verdienten Mitarbeitern zu ihrem Dienstjubiläum. Ich möchte mich auch im Namen des SVGW für die langjährige Treue und Arbeit bedanken, welche sie über die Jahre für die Gas- und Wasserversorgung geleistet haben.
Dr. Anton Kilchmann
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W13- Richtlinie zur UV-Desinfektion
in der Wasserversorgung
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In der Wasserversorgung wird die Desinfektion mit UV-Strahlen bei der Aufbereitung von Rohwasser immer wichtiger. Der SVGW hat deshalb zu diesem Thema die neue Richtlinie W13 ausgearbeitet. Diese Richtlinie gibt einen Überblick über Desinfektion im Allgemeinen und die UV-Behandlung als Aufbereitungsverfahren. Sie äussert sich detailliert zu Planung und Bau von neuen UV-Anlagen sowie zur Bewertung und möglichen Sanierung von bestehenden Anlagen. Ausserdem zeigt die W13 klare Regelungen zu einem sicheren Betrieb auf und damit verbunden die nötigen Unterhaltsarbeiten und die Überwachung der UV-Desinfektionsanlage.
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Sitzung der Hauptkommission Berufsbildung (B-HK)
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Am 5. Mai 2010 traf sich in Zürich die Hauptkommission Berufsbildung zur ersten Sitzung in diesem Jahr. Dabei wurden zuhanden des Vorstandes die folgenden Bildungsangebote verabschiedet:
Branchenwissen Erdgasnetz
Bei technischen und kaufmännischen Kaderleuten und Entscheidungsträgern, die nicht direkt im Bereich Rohrnetz tätig sind, besteht die Gefahr, dass sie die Bedeutung des Rohrnetzes als Rückgrat einer jeden Gasversorgung nicht genügend erkennen und notwendige Modernisierungen sowie Professionalisierung verpassen. Gerade unter den heutigen Vorzeichen eines stagnierenden Gasabsatzes sind minimale Kenntnisse über den Aufbau und das Funktionieren eines Gasnetzes von zentraler Bedeutung. Mit einem stufengerechten Kurs kann die Sensibilität für das Rohrnetz verbessert und damit auch die Qualität der Entscheidungsfindung im Unternehmen beeinflusst werden.
Das Bedürfnis nach einem solchen Kurs bestätigt eine Umfrage bei den Gasversorgungen. So begrüssen rund 70% der antwortenden Unternehmen ein solches Bildungsangebot und würden es auch besuchen.
Eine Arbeitsgruppe mit E. Oehrli (Oehrli Engineering AG), Rapperswil, R. Bräuer, W. Girsberger, B. Käppeli, A. Kilchmann und U. Manser (alle SVGW) erarbeitete das Bildungskonzept, das nun von der B-HK gutgeheissen wurde. Wenn auch der Vorstand das Konzept verabschiedet, kann mit den Vorbereitungsarbeiten für den Pilotkurs begonnen werden, welcher für Mitte 2011 vorgesehen ist. Bei Erfolg soll ab 2012 jährlich je nach Nachfrage ein Kurs durchgeführt werden.
Ausbildung zum Teamleiter
Es ist von grosser Wichtigkeit, dass die Branche und damit der SVGW - in der Aus- und Weiterbildung der Fach- und Führungskräfte federführend ist. Nur so kann dem Anspruch nach Selbstverwaltung der Branche entsprochen werden. Der Vorstand hat deshalb eine Arbeitsgruppe konstituiert, welche die Möglichkeiten einer Führungsausbildung näher prüfen soll.
Die Arbeitsgruppe ist in ihren Beratungen zu folgenden Schlüssen gekommen:
- Die Bedürfnisse der Betriebe und der Mitarbeitenden sind sehr unterschiedlich und abhängig von der Grösse und der Organisation. Eine Führungsausbildung sollte daher stufenweise aufgebaut sein.
- Das Bedürfnis nach einer Netzmeisterausbildung ist zwar vorhanden, doch dürfte die Zielgruppe zu klein sein. Selbst grosse Versorger schicken nur alle paar Jahre einen Mitarbeiter zur Ausbildung nach Deutschland.
- Die Nachfrage nach einer Ausbildung zum Betriebsleiter ist vorhanden. Der Aufbau dieses Bildungsangebotes soll weiterverfolgt werden.
- Ein grosses und dringendes Bedürfnis besteht nach Ansicht der Mitglieder der Arbeitsgruppe in einem Bildungsangebot für Mitarbeitende im unteren bis mittleren Kader mit einem vorab technisch-handwerklichen Aufgabenbereich. Dieses Angebot soll zuerst realisiert werden. Damit können auch erste Erfahrungen mit einer Führungsausbildung gesammelt werden, ohne gleich ein grosses und aufwendiges Bildungsprojekt (wie z.B. eine höhere Fachprüfung Betriebsleiter) mit den entsprechenden Risiken umzusetzen.
Die vom Vorstand eingesetzte Arbeitsgruppe „Kaderausbildung“ mit Ueli Bähler (QSW Ingenieure, Winterthur), Detlef Huber (Basel), Andreas Mori (Biel), Adrian Rieder (Zürich), Mauro Suà (Bellinzona) sowie Stefan Bezler und U. Manser (beide SVGW Zürich) erarbeitete in der Folge das Bildungskonzept „Teamleiter“. Auch dieses wurde von der B-HK zuhanden des Vorstandes verabschiedet. Nun kann mit den Vorbereitungsarbeiten für den Pilotkurs begonnen werden, welcher für Mitte 2011 vorgesehen ist. Bei Erfolg soll ab 2012 jährlich je nach Nachfrage ein Kurs durchgeführt werden.
Gründung der B-UK-4 „Kaderausbildung“
Mit der Einführung eines ersten Bildungsangebotes für Führungskräfte (Teamleiter) ist es aus folgenden Gründen notwendig, ein vom Vorstand legitimiertes Gremium mit Entscheidungsbefugnis zu konstituieren:
- Zulassung von Kandidierenden zu Kurs und Prüfung, insbesondere Prüfung der Gleichwertigkeit von Ausbildungsabschlüssen
- Aufsicht über den Kurs und die Prüfung
- Entscheid über das Bestehen der Prüfung, resp. über die Abgabe des Zertifikates
- Behandlung von Anträgen und Beschwerden
- Qualitätssicherung
- Entwicklung neuer Bildungsangebote für Führungskräfte (zuhanden B-HK und Vorstand)
Aus diesen Gründen schlägt die B-HK dem Vorstand vor, die B-UK-4 „Kaderausbildung“ zu konstituieren. Der Vorstand wird an seiner nächsten Sitzung darüber befinden.
U. Manser
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Sitzung der EUREAU1-Kommission im Mai 2010 in Lausanne
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Die EUREAU ist die Europäische Vereinigung der nationalen Trink- und Abwasserverbände (European Federation of National Associations of Water and Wastewater Services). Ihre Mitglieder sorgen für eine umfassende und nachhaltige Wasserversorgung von 405 Millionen europäischen Bürgern und spiegeln die ganze Diversität des europäischen Wassersektors wider.
Die EUREAU unterstreicht am Anbeginn des 21. Jahrhunderts die Notwendigkeit umfangreicher Massnahmen, um das Wasserversorgungssystem in Europa langfristig zu sichern. Dieses soll den Bedürfnissen aller Europäer unter Berücksichtigung der Wasserressourcen und Wasserversorger ihres Landes in vollem Umfang gerecht werden.
In Anbetracht dieser Aufgaben hat sich die EUREAU folgende Ziele gesetzt, um eine zuverlässige und hochwertige Wasserversorgung zu gewährleisten:
- Schutz der öffentlichen Gesundheit,
- umfassender Schutz der natürlichen Umwelt,
- Unterstützung der wirtschaftlichen Entwicklung,
- Sozialverträglichkeit.
Die EUREAU umfasst den Verwaltungsrat, dem ein Lenkungsausschuss und ein Sekretariat zur Seite stehen. Drei Fachkomitees sind damit beauftragt, die strategischen Positionen der EUREAU in den Aufgabenbereichen Trinkwasser, Abwasser sowie Gesetzgebung und Wirtschaft zu erarbeiten. Diese Komitees setzen sich aus Fachleuten der Trink- und Abwasserbranche zusammen, die durch ihre jeweiligen Unternehmen bzw. durch nationale Verbände entsandt werden. Die Komitees bieten eine Plattform für den Erfahrungs- und Meinungsaustausch bezüglich der Umsetzung bestehender Richtlinien und der Politik gegenüber neuen Richtlinien.
Dieser Austausch ist eine wichtige Hilfe bei der Formulierung sachbezogener Kommentare und bei der Beratung von grossen europäischen Institutionen, Regierungen der Mitgliedsstaaten und staatlichen Stellen.
Für die Schweiz entsendet der Schweizerische Verein des Gas- und Wasserfachs (SVGW) einen Vertreter der Schweizer Wasserversorgungsunternehmen in das Trinkwasser-Fachkomitee (EUREAU1).
Dieses Komitee umfasst ca. 40 Mitglieder und vertritt alle Mitgliedsstaaten. Die zweitägigen Tagungen des Komitees finden drei Mal pro Jahr jeweils in einer anderen europäischen Stadt, im Allgemeinen in den Ländern der jeweiligen Ausschussmitglieder, statt. Im Mai 2010 wurde diese Ehre der Stadt Lausanne zuteil.
Die Sitzungen am 27. und 28. Mai fanden im prestigeträchtigen Olympischen Museum statt.
Nach der Sitzung am Donnerstag trafen sich die Mitglieder in entspannter Atmosphäre im Restaurant Le Chalet Suisse zu einem Aperitif auf der Terrasse und einem anschliessenden Abendessen aus der regionalen Küche.
Der SVGW war durch Kurt Rüegg, Anton Kilchmann, Urs Kamm und Markus Biner vertreten.
Am Freitagnachmittag, an dem üblicherweise ein technischer Besuch auf dem Programm steht, hatten die Mitglieder Gelegenheit, sich die Trinkwasseraufbereitungsanlage Lutry anzusehen.
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Kurzbericht der Gas-Hauptkommission G-HK über die Sitzung vom 11./12.5.2010
in Glion sur Montreux
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Am 11./12.5.2010 fand unter dem stellvertretenden Vorsitz von Charles-Frédéric Gnaegi, Neuchâtel, in Glion sur Montreux die zweite Jahressitzung der Gas-Hauptkommission G-HK statt. Die Sitzung wurde zweiteilig durchgeführt, mit einem „Klausurteil“ am 11. Mai und mit einer Besichtigung der Chemie-Firma CIMO in Monthey am 12. Mai. Der nachfolgende Bericht umfasst nur die Resultate der Sitzung vom 11.5.2010.
Es wurden im Wesentlichen die folgenden Punkte behandelt:
Revision der Richtlinie für die Unfallverhütung und den Gesundheitsschutz im Gas- und Wasserfach (GW2)
R. Bräuer gibt eine ausführliche Einführung in die gesetzlichen Grundlagen, die den Rahmen für die Revisionsarbeiten der S-AG2 «Arbeitssicherheit» gebildet haben und stellt die vorgenommenen Anpassungen kurz vor. Basierend auf dem Unfallversicherungsgesetz und der dazugehörigen Verordnung über die Unfallverhütung regelt die EKAS-Richtlinie 6508 (Richtlinie über den Beizug von Arbeitsärzten und anderen Spezialisten der Arbeitssicherheit ASA-Richtlinie) die Details.
Die G-HK genehmigt die deutsche und die französische Fassung der revidierten GW2 ohne Gegenstimme und ohne Enthaltungen.
Ergänzung der Richtlinien für die Einspeisung von Biogas ins Erdgasnetz (G13)
W. Girsberger erläutert die von einer Arbeitsgruppe erarbeitete „Empfehlung bei überwiegend Biogas im Erdgasnetz“. Diese enthält neue Festlegungen, die bisher in der Ausgabe vom Januar 2008 noch nicht enthalten sind (z. B. Gehalt an Silizium), und Lösungsansätze für sinnvolle Regelungen auf vertraglicher Ebene zwischen dem Biogasaufbereiter und dem Erdgasnetzbetreiber in solchen Fällen.
Beim überwiegenden Vorhandensein von Biogas im Verteilnetz geht es nicht nur um die Biogasqualität, sondern vor allem auch darum, dass im Netz keine unsicheren Zustände entstehen, die bisher noch in keinem Regelwerk abgebildet sind.
Die Diskussion ergibt, dass
- zusätzlich zur Ergänzung mit Grenzwerten für Silizium auch die in den Richtlinien bereits vorhandene Anforderung bezüglich Ammoniak zu hinterfragen sei,
- die Empfehlung von der Arbeitsgruppe nochmals bereinigt werden soll, wobei auch noch die definitive Einordnung festgelegt werden muss (z. B. Ergänzung der G13, oder unabhängige SVGW-Empfehlung Gas usw.)
Richtlinien Technische Jahresstatistik Gas (G15)
M. Grilc präsentiert zu klärende Fragen im Zusammenhang mit der Technischen Jahresstatistik Gas. Die Diskussion ergibt, dass die Statistik bereits jetzt kompliziert (und aufwendig) sei, und nicht noch komplizierter werden sollte.
Es wird beschlossen, dass eine allfällige Ergänzung oder Erweiterung der Richtlinie erst im Anschluss an eine Auswertung der jetzt vorliegenden Daten für alle Gasnetzbetreiber geprüft werden soll.
Richtlinie Gasmessung und Gasabrechnung (G 19)
Die «Spezielle Arbeitsgruppe» S-AG1 hat an ihrer Sitzung vom 21. April 2010 die Rückmeldungen der Gasversorgungsunternehmen (Resultate der ersten internen Vernehmlassung der Richtlinie prG19) besprochen.
Nach Überarbeitung des Entwurfs durch die Geschäftsstelle erfolgt als nächster Schritt die zweite (externe) Vernehmlassung bei interessierten Kreisen - voraussichtlich im Juni 2010.
Falls keine umfangreichen oder kritischen Rückmeldungen eingehen, kann die Richtlinie an einer der nächsten Sitzungen der G-HK zuhanden des Vorstands verabschiedet und Anfang 2011 in Kraft gesetzt werden.
Mindestanforderungen an Gasnetze und an Gasnetzbetreiber, Entwurf einer neuen SVGW-Richtlinie G21 und eines Dokumentes für Safety Audits
Eine Ad hoc-Arbeitsgruppe unter Leitung von Dr. Jean-Claude Weber, Zürich hat sich am 30. April 2010 mit der Erarbeitung der definitiven Fassung der Richtlinie G21 beschäftigt.
Diese hat im Wesentlichen folgende Entschlüsse gefasst:
- der Marköffnung implizit Rechnung zu tragen, und in diesem Sinne bei den grundlegenden Anforderungen die Verhältnisse zwischen den verschiedenen involvierten Parteien (Betreiber, Besitzer, Eigentümer) zu umschreiben,
- eine Überschneidung mit bestehenden Dokumenten zu vermeiden,
- auf den Safety Audit, soweit er im Zusammenhang mit der prG21 Anwendung findet, im Anhang der Richtlinie (informativ) hinzuweisen,
- den Rahmen für ein Safety Audit zu erarbeiten und zu publizieren.
Die G-HK befürwortet die Weiterbearbeitung der Richtlinie G21 und eines Dokuments für ein Safety Audit einstimmig.
Konzept Regelwerk Gas
Das bestehende Regelwerk Gas des SVGW ist über Jahrzehnte gewachsen und verändert worden und deshalb Aussenstehenden für den Nachweis der umfassenden technischen Selbstverantwortung der Branche schwierig zu präsentieren. Eine durchdachte Systematik basierend auf verschiedenen Gesetzen, Anwendungsbereichen, Sicherheiten oder Schutzzielen fehlt zurzeit noch.
Mit einem neuen, einfach kommunizierbaren Konzept soll den Behörden oder anderen Stakeholdern bei Bedarf ausgewiesen werden können, dass sich die Gasbranche in allen Bereichen selber reguliert, in Eigenverantwortung alle relevanten Risiken beherrscht und auch die modernen Anforderungen im technisch-betrieblichen-ökologischen Bereich erfüllt, so dass in diesen Bereichen keine staatlichen Regelungen nötig sind.
W. Girsberger zeigt seinen Vorschlag zur grafischen Darstellung des SVGW-Regelwerkes Gas in Form eines „Gebäudes“ mit fundamentalen Sicherheiten, tragenden Anwendungsbereichen und überdachenden Qualitäten.
Von den Darstellungen des Regelwerk-Konzeptes wird in zustimmendem Sinne Kenntnis genommen. Die Art der Darstellung wird auch als geeignet betrachtet um allenfalls den Behörden weitergegeben zu werden.
Das Thema wird die G-HK auch noch an ihrer nächsten Sitzung beschäftigen.
Strategie Gas
Ziel der «Strategie Gas» ist, dass daraus die wichtigsten Projekte und Aktivitäten des Gasbereiches abgeleitet werden können und dass neue Ziele und Massnahmen mit den wichtigsten Strategieachsen übereinstimmen.
Die aufgrund der Diskussionen in der Geschäftsstelle und der G-HK bereinigte Strategie soll schliesslich - wie bereits 2005 - dem SVGW-Vorstand vorgelegt und durch diesen verabschiedet werden.
Die Diskussion ergibt folgendes:
- Die von W. Girsberger erstellten Unterlagen und die zugrunde gelegte Methodik werden von der G-HK grundsätzlich positiv beurteilt.
- C.-F. Gnaegi schlägt vor, dass die gleiche Methodik auch für den Bereich Wasser des SVGW gewählt werden soll.
- Die Strategie Gas soll soweit wie möglich auf diejenige des VSG abgestimmt werden.
Nächste Sitzung:
Die nächste Sitzung der G-HK findet am 25. August 2010 in Olten statt.
S. Baumgartner
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Hauptkommission Wasser (W-HK) 2010
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Die Hauptkommission Wasser des SVGW traf sich am 7. Mai 2010 in Zürich zur ersten Plenarsitzung dieses Jahres. Die wichtigsten Themen der Sitzung:
UV-Richtlinie: Die verabschiedete Richtlinie über die UV-Desinfektion wird dem Publikum am 25. Juni 2010 anlässlich einer Fachtagung vorgestellt.
Klimawandel: Als Fortsetzung des Klimapapiers planen SVGW und die Konferenz der Vorsteher der Kantonalen Umweltschutzämter (VKU) Anfang 2011 einen Workshop über (klimabedingte) Herausforderungen in der Wasserwirtschaft und Trinkwasserversorgung.
Gute Verfahrenspraxis (GVP): Die mehrmals angepasste Empfehlung ist dem BAG erneut vorgelegt worden und könnte diesen Sommer noch genehmigt werden.
W 3: Die Revision der W 3 ("Leitsätze für die Erstellung von Trinkwasserinstallationen") ist weit fortgeschritten. Dem DVGW ist es ein Anliegen, in den verschiedenen Ländern gleiche Berechnungs- und Prüfgrundlagen zu schaffen. Der vorliegende Entwurf der W3 wird einem breiten Vernehmlassungsverfahren unterzogen.
W 4: Der Entwurf der revidierten W 4 ("Richtlinien für Planung, Projektierung sowie Bau, Betrieb und Unterhalt von Trinkwasser-versorgungssystemen ausserhalb von Gebäuden") liegt voraussichtlich Ende 2010 vor.
Empfehlung Sabotageschutz: Die von der Kommission grundsätzlich als sehr gut befundene Empfehlung ist in einzelnen Punkten noch anzupassen und soll darauf vom Vorstand verabschiedet werden.
GW 2: Die revidierte GW 2 "Unfallverhütung und Gesundheitsschutz im Gas- und Wasserfach" wurde von der W-HK genehmigt.
Empfehlung "Rohrinnensanierung mit Epoxidharz": Der Entwurf dieser Empfehlung sieht vor, solche Beschichtungsverfahren aufgrund der Unsicherheit bei der Applikation nur für einfache Anwendungen und zudem nur befristet zuzulassen. Der W-HK ging selbst dieser Ansatz noch zu weit, und sie lehnte die Empfehlung in dieser Form ab.
TTC-Konzept: Zurzeit führt der SVGW Gespräche mit dem BAG bezüglich eines Beurteilungssystems für Spurenstoffe im Trinkwasser. Dabei gilt es insbesondere die Rollen der Akteure (Bund, Kantone, Wasserversorgungen) sowie die Finanzierung zu klären.
Mutationen: Olivier Moreillon (Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen) wurde nach 11 Jahren Mitgliedschaft aus der W-HK verabschiedet. Ferner hat die W-HK dem Antrag auf Aufnahme der folgenden Personen in die Unterkommissionen zugestimmt:
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W-UK 2: Rolf Stettler (Städtische Werke St.Gallen)
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W-UK 4: Sandra Hungerbühler (Leiterin Marketing und Kommunikation, regio energie Solothurn), Valéry Romy (SIG, Genève), Corrado Noseda (Direktor age, Chiasso), Silvio Grossi (Abteilungsleiter Kundenzentrum Energiepunkt, Städtische Werke Schaffhausen und Neuhausen am Rheinfall), Roland Teuscher (Leiter Kommunikation ewb, Bern)
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W-UK 7: Martin Büeler (Geschäftsführer Wasserversorgung Rapperswil-Jona)
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Nächster Sitzungstermin der W-HK ist der 12. November 2010.
Matthias Freiburghaus
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Neuer „Kurs Rohrverleger“ SVGW
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Der Kurs Rohrverleger wurde im November 2009 zum ersten Mal durchgeführt. Nach der Ausschrei-bung war der Kurs innerhalb weniger Wochen ausgebucht. Der Kurs widmete sich in einem ersten Themenblock der Theorie, während der zweite Teil auf deren Anwendung in der Praxis fokussierte.
In Schwerzenbach wurde in den ersten zwei Tagen der theoretische Teil gelehrt, welcher sich mit den Themen Arbeitsschutz, Korrosion, Hygiene, Wasserversorgung, Erdgasversorgung, Sicherheit Gas und Werkstoffkunde beschäftigte.
Eine Woche später wurde bei den „IWB-Industrielle Werke Basel“ der praktische Teil unterrichtet, welcher drei Tage dauerte. Dieser Teil sollte vor allem praxisnah sein und den Teilnehmern nebst theoretischen Grundlagen einen breiteren Einblick in praktischen Arbeiten vermitteln. Den anwesenden Fachleuten wurden dabei die verschiedenen Gussleitungssysteme und Kunststoffrohrsysteme präsentiert. Zudem wurde das Dämmen von Rohren, Blasensetzen bei unter Druck stehenden Leitungen und die Grundlagen der Kunststoff- und Gussrohrverarbeitung gelehrt.
Den Abschluss des Kurses bildete ein Wissenstest, welcher am letzten Tag durchgeführt wurde. Mit jeweils drei Fragen wurden im Test nochmals alle Fächer geprüft. Alle Kursteilnehmer haben den Kurs bestanden. Ihnen wurde ein Zertifikat des SVGW ausgestellt.
Für die nächsten zwei Kurse, welche im November und Dezember 2010 in gleicher Form durchgeführt werden, gibt es noch freie Plätze.
H. Hekele
Nächste Kurse:
| Kurs 1: |
Block 1 |
15. - 16. November 2010 |
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Block 2 |
24., 25. und 26. November 2010 |
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| Kurs 2: |
Block 1 |
22. - 23. November 2010 |
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Block 2 |
08., 09. und 10. Dezember 2010 |
Kursprogramm/Anmeldung siehe www.svgw.ch oder kontaktieren Sie:
Heinz Hekele, h.hekele@svgw.ch, Tel. 044 288 33 33
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Rückblick und Ausblick TISG-Kurse
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TISG 007 "Instandhaltung von Erdgastankstellen und Erdgasbetankungsanlagen; Ereignisbewältigung"
Durchführung von drei Pilotkursen in Zusammenarbeit mit Apex AG in Däniken
Erdgas als Treibstoff gewinnt zunehmend an Bedeutung. An Betreiber von Erdgastankstellen werden dabei hohe Anforderungen gestellt. Damit die Anlagen über viele Jahre sicher betrieben werden können, braucht es auch geschultes Personal für dessen Instandhaltung. Zu diesem Zwecke hat das TISG des SVGW in Zusammenarbeit mit der Firma Apex AG von März bis April 2010 zwei Pilotkurse und einen Zusatzkurs durchgeführt. Die Kurse richten sich an Instandhaltungspersonal von Erdgastankstellen und fanden in den Firmenräumlichkeiten der Apex AG in Däniken statt.
Das anwesende Fachpersonal wurde gezielt auf die Instandhaltungs- und Prüfvorschriften von Erdgastankstellen und Erdgasbetankungsanlagen hingewiesen. Den Teilnehmern wurde die Aufteilung der Instandhaltungsarbeiten zwischen den verschiedenen Beteiligten wie Hersteller, Gasversorger und Tankstellenbetreiber sowie auch die Rolle der Behörden im Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen, periodischen Kontrollen vermittelt.
Im praktisch orientierten Kursteil konnten den Teilnehmern die Absicherungsmechanismen der Betankungsanlage 1:1 aufgezeigt werden: Wie beispielsweise die Schmelzlotsicherung als Schutz gegen das Bersten eines unter Druck stehenden Behälters bei einwirkender Brandlast fungiert und das Molsieb als Trocknungselement des unter hohem Druck gespeicherten Erdgases dient. Oder, dass ein Sicherheitsventil ausgelöst wird, wenn der voreingestellte Druck überschritten wird.
| Inhalte: |
1) |
Grundlagen betreffend Aufbau einer Erdgastankstelle und Erdgasbetankungsanlage |
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2) |
Ablauf des Bewilligungs- und Prüfverfahrens für den Bau einer Anlage |
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3) |
Instandhaltung einer Anlage (Inspektion, Wartung, Instandsetzung, Wartungs- und Prüfintervalle, Verantwortlichkeiten, Instandhaltungsplan) |
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4) |
Das Betriebshandbuch |
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5) |
Die Ereignisbewältigung |
Nach Absolvierung dieses Kurses sind die Teilnehmer fähig, Ihre Anlage entsprechend gültiger gesetzlicher Basis, nach Hersteller-vorschriften und gemäss eigenen Erfahrungen bestmöglich instand zu halten und über eine lange Zeitdauer sicher und zuverlässig zu betreiben. Zudem kann ein möglicher Ereignisfall korrekt eingeschätzt und dementsprechend sicherheitsgerichtet gehandhabt werden.
Das Feedback der Teilnehmer fiel gut aus. Aufgrund dieses Erfolges sind für März 2011 wieder zwei Kurse in Planung. Die Ausschrei-bung der Kurse erfolgt ca. anfangs September 2010.
B. Müller / H. Rüede
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Gaswärmepumpen-Pilotschulung im Schulungsraum des SVGW Schwerzenbach 08.04.2010
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Die Erdgasbetriebene Wärmepumpe GWP ist heute ein serienreifes Produkt sowohl in der Ausführung als Absorptions-WP wie auch als Gasmotor-WP. In der Schweiz sind bis heute annähernd 100 Geräte im Leistungsbereich von 20-70 kW installiert worden. Sowohl in der Heiztechnik wie auch in der Klimatisierung können GWP’s eingesetzt werden.
Einige Modelle sind reversibel ausgeführt, können durch einfaches Umschalten auch kühlen. Die GWP kann dabei hydronische Wärmeverteilsysteme bedienen, es existieren aber auch Splitanlagen mit direkter Kältemittelverteilung.
Die Schweizer Gaswirtschaft arbeitet aktiv an einem nationalen Markteinführungsprogramm, welche der Erdgas-Wärmepumpenheiztechnik ihren Platz im Wärmemarkt verschaffen soll.
Im Rahmen des Projektes FOGA GWP Road Map wurde eine Schulung für Marketing- und Vertriebsfachleute der Energieversorgungs-unternehmen, für Energieberater und Installateure aufgebaut, die die verschiedenen Anspruchsgruppen mit der GWP-Technologie vertraut machen soll. Der erste Pilotkurs für Gaswärmepumpen fand am 08.04.2010 im Schulungszentrum der Schweizer Gaswirtschaft beim SVGW Schwerzenbach statt. 13 Fachleute aus Energieversorgungsunternehmen konnten sich anhand des Tageskurses in die Geheimnisse der GWP-Technologie einführen lassen. Die vorgestellten Kursinhalte betrafen die Energiegesetzgebung, die GWP-Technologie, aber auch die GWP-Installation, den Betrieb und die Kostenseite (Investition, Betrieb). Die regen Diskussionen zeigten das grosse Interesse an dieser neuen Gasanwendung, die in der Schweiz im Begriff ist, Fuss zu fassen.
Die Präsentationen weisen auf die unterschiedlichsten Marktsegmente hin, wo GWP’s schon erfolgreich im Einsatz stehen wie Wohnbauten (Mehrfamilienhäuser), öffentliche Bauten, Schulen, Gewerbe, Industrie etc.. Die Teilnehmer waren sich in einem Punkt einig: Die GWP stellt eine wertvolle Ergänzung der effizienten Erdgastechnologien in Kombination mit erneuerbaren Energien dar. Die GWP-Schulung steht ab ca. Juni 2010 interessierten Kreisen der Energiebranche offen. Auskunft erteilt:
Martin Seifert
SVGW Schwerzenbach
Eschenstrasse 10
8603 Schwerzenbach
Tel. 044 806 30 50
m.seifert@svgw.ch
sekretariat-fe@svgw.ch
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Aktualisierte W/TPW-Prüfreglemente
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Die Technische Prüfstelle Wasser hat alle W/TPW-Prüfreglemente in Zusammenarbeit mit der Kommission Haustechnik und ZA Produkte (W- UK 7) aktualisiert. Diese Reglemente sind Basis für das Prüfen und Zertifizieren von Produkten im Kontakt mit Trinkwasser. Neu sind darin die Anforderungen der Lebensmittelgesetzgebung integriert, welche im Jahr 2005 in Kraft gesetzt wurden.
Ebenfalls wurde die jeweilige Europäische Produktenorm berücksichtigt, sofern eine solche vorhanden ist. Die ca. 70 Reglemente können kostenlos unter folgendem Link heruntergeladen werden.
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Der SVGW hat mit den Kantonen Luzern und Graubünden Verträge über die brandschutztechnische Projektbegutachtung, Abnahme und Inspektion von Klärgas-, Kompogas- und landwirtschaftlichen Biogasanlagen abgeschlossen.
Mit dem Kanton Graubünden wurde zusätzlich ein Vertrag über die brandschutztechnische Projektbegutachtung und Abnahme/Inspektion von Flüssiggasanlagen unterzeichnet.
Von der Senkung von Unfällen bei Biogas- und Flüssiggasanlagen profitiert auch der Energieträger Erdgas, da erfahrungsgemäss die Öffentlichkeit die Gasarten nicht unterscheiden kann.
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Demo-Koffer Wasserversorgung:
Die Trinkwasserversorgung spielerisch kennen lernen
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Trotz des enormen Angebotes an Präsentations- und Unterrichtsmaterialien fehlte bisher ein anschauliches und funktionales Demonstrationsmodell einer Trinkwasserversorgung für Schulen und Wasserversorgungen. Deshalb hat ecovia mit Unterstützung des Bundesamtes für Umwelt BAFU und des Schweizerischen Vereins des Gas- und Wasserfaches SVGW einen Demo-Koffer für Gross und Klein entwickelt, der das Bewusstsein für die Wasserversorgung fördern soll.
Der Demo-Koffer beinhaltet die wesentlichen Bestandteile eines Trinkwasserversorgungssystems in Form von dreidimensionalen Objekten aus Plexiglas, die mit Hilfe von Magneten auf einer gestalteten Hintergrundfolie platziert werden. Diese Hintergrundfolie hat die Fläche einer aufgeklappten Schulwandtafel und wird mit Hilfe spezieller Haken und Ösen an der magnetischen Tafel befestigt. Durch die Verbindung der einzelnen Komponenten mit Schläuchen und dem Einsatz von zwei handbetriebenen Pumpen kann ein zusammenhängendes System aufgebaut und mit Wasser realitätsnah betrieben werden. Es stehen drei Koffer zur Verfügung, die bei ecovia kostengünstig ausgeliehen werden können. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer:
Flyer PDF
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Anschauliches und funktionales Demonstrationsmodell
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Für Gross und Klein - Interessante Zusammenhänge begreifen
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