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Wasser

Interessante Artikel in der Presse zu Wasserthemen



Juli 2009

Juni 2009

Mai 2009



Ausgezeichnete Wasserversorgung

Liechtensteiner Vaterland vom 10. Juli 2009


Im Laufe der letzten Jahre hat die Wasserversorgung Balzers ein System zur Sicherung der Wasserqualität eingeführt. Dieses wurde gestern mit einem Zertifikat des Schweizerischen Vereins des Gas- und Wasserfaches ausgezeichnet.

Als erstes Mitglied der Gruppenwasserversorgung Liechtensteiner Oberland führte die Gemeinde Balzers im Jahre 2006 ein Wasserqualitätssicherungssystem nach den Richtlinien des Schweizerischen Vereins des Gas- und Wasserfaches (SVGW) ein. Verständlich, verlegte die Wasserversorgung Balzers in den letzten Jahren doch vermehrt den Schwerpunkt auf die Kontrolle, den Unterhalt und die Wartung der Wasserversorgungsanlagen. «Die Versorgungssicherheit und die Wasserqualität stehen im Mittelpunkt unserer Bemühungen», betonte Gemeindevorsteher Anton Eberle gestern in seiner Begrüssung im Rahmen der Zertifikatsverleihung.

Rückblicke und Ausblicke

Nachdem die Gruppe geladener Gäste in einem Bus zum Grundwasserpumpwerk Heilos in Triesen gefahren war, eröffnete Anton Eberle die Zertifikatsübergabe mit einigen Dankesworten. Er bedankte sich für die Unterstützung durch das Ingenieurbüro Sprenger und Steiner, die Ämter, den Wassermeister Johann Bürzle und Adolf Nigg, der im Gemeinderat die Verantwortung für das Ressort Energie trägt. Die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten, so Eberle, habe entscheidend zu diesem Meilenstein in der Geschichte des Werkes beigetragen.

Ein Bild für die Öffentlichkeit

Auch der Wassermeister Johann Bürzle und Markus Leuch vom Ingenieurbüro Sprenger und Steiner richteten einige Worte an die Gäste. Johann Bürzle sprach kurz über die Geschichte der Wasserversorgung Balzers, von den Anfängen um 1890 bis zur Einrichtung des Grundwasserpumpwerkes Heilos im Jahre 1990. Unter anderem erzählte er von einem Gesetz von 1913, das den Bürgern von Balzers verbot, sich an öffentlichen Brunnen zu waschen und von Arnold Frick, der 1972 als erster vollamtlicher Wassermeister eingesetzt wurde. Dann gab Markus Leuch einige Erklärungen zu Entstehung, Aufbau und Funktionsweise des Qualitätssicherungssystems.

Matthias Freiburghaus vom SVGW sprach über die Bedeutung des verliehenen Zertifikats. Diese Auszeichnung, so Freiburghaus, solle die grossen Leistungen ehren, die die Wasserversorgung Balzers in den letzten Jahren erbracht habe. Die Wasserversorgung kenne die Probleme, die bei komplexen Anlagen wie einem Wassernetz auftreten können und müsse verhindern, dass sie für die Bevölkerung spürbar werden. Gerade deshalb werde die Arbeit der Wasserwerke in der Öffentlichkeit oft zu wenig wahrgenommen. In diesem Sinne sei das Zertifikat förderlich für das Image der Wasserversorgung und gebe der Öffentlichkeit ein klares Bild von ihrer Tätigkeit. (sde)



Das Bewusstsein fürs Wasser stärken

Anzeiger von Wallisellen vom 20. Mai 2009


Das Thema Wasser ist aus dem Fokus der Schweizer Öffentlichkeit verschwunden und auch Schüler wissen wenig darüber, wie das Wasser in den Hahn kommt. Dem will die Gruppenwasserversorgung Lattenbuck nun entgegentreten und bietet vermehrt Führungen durch Pumpwerke und Reservoirs an, speziell für Schüler der Mittelstufe.

Woher kommt das Walliseller Wasser und was muss geschehen, damit es aus dem Wasserhahn fliesst? Über diese wichtigen Fragen mögen sich wohl die wenigsten schon einmal Gedanken gemacht haben. Tatsache ist aber, dass in Wallisellen eines der besten Wasser der gesamten Schweiz aus dem Hahn fliesst. Ebenfalls wahr ist, dass die Coca Cola-Fabrik in Brüttisellen ebendieses Wasser für die Herstellung ihrer Süssgetränke verwendet und so das Wasser auch über die regionalen Grenzen hinaus tagtäglich konsumiert wird. Das Bewusstsein für das Thema ist indes gering.

Dies wollen die Verantwortlichen nun ändern und setzen bei den Mittelstufenschülern an. «Wir wollen den 4. bis 6.-Klässlern näherbringen, woher das Hahnenwasser kommt und welche Prozesse dahinter stehen», sagt Gemeinderat Urs Remund. Er ist Präsident des Zweckverbandes Gruppenwasserversorgung Lattenbuck (GWL) und somit oberster Verantwortlicher für das Walliseller Wasser. «Wir organisieren deshalb künftig für die Schulklassen im Einzugsgebiet kostenlose Besichtigungen unserer Anlagen.» Weil sich die Vorbereitungsarbeiten für die Lehrer auf ein Minimum beschränken und die Führung äusserst interessant ist, hofft Remund, dass sich möglichst viele Schulklassen dafür anmelden. Die notwendigen Kapazitäten wurden vonseiten der GWL bereits geschaffen.

Beeindruckende Zahlen

Die Hoffnung, dass sich mehr Lehrer für eine solche Exkursion entscheiden, ist nicht unbegründet, wenn man sich die Dimensionen der GWL vor Augen führt. Der Zweckverband existiert seit 1974 und umfasst die Gemeinden Bassersdorf, Wangen-Brüttisellen, Dietlikon, Illnau/Lindau, Nürensdorf und Wallisellen. Ein erster Zusammenschluss von vier dieser Gemeinden zu einer Gesellschaft für den Bau von Grundwasserpumpwerken und Reservoirs erfolgte bereits 1954. Das erste Pumpwerk Büel und das Reservoir Lattenbuck konnten bereits vier Jahre später in Betrieb gehen.

Heute verfügt die GWL über insgesamt 12 Grundwasserpumpwerke und 6 Quellanlagen, aus denen Wasser gewonnen wird. Dieses wird anschliessend in 11 Reservoirs mit einem Gesamtvolumen von 19'050 m3 gelagert. Die Aufgabe der GWL ist es, das Wasser bis zu Gemeinden zu transportieren, welche anschliessend für die Feinverteilung im eigenen Netz verantwortlich sind. Ingesamt werden so rund 55'000 Personen mit Hahnenwasser versorgt. Weil Wasser ein öffentliches Gut ist, darf die GWL keinen Gewinn erwirtschaften, sondern maximal kostendeckend arbeiten.

Die Führungen für die Klassen umfassen ein Grundwasserpumpwerk, ein Reservoir sowie eine Quellanlage samt den entsprechenden Informationen von Betriebsleiter Andri Guidon. «Obwohl sich das Angebot in erster Linie an Schulklassen richtet, sind auch weitere interessierte Kreise gerne zu Führungen eingeladen», betonen die Verantwortlichen.

Lehrpersonen oder andere Interessenten melden sich für weitere Auskünfte und Terminvereinbarungen direkt bei Andri Guidon unter Tel. 043 495 59 89.




Wasser nachhaltig nutzen – und es trinken

Schaffhauser Nachrichten vom 06. Mai 2009


Trinkwasser bewusst nutzen – Eröffnung einer sehenswerten Ausstellung im Energiepunkt.

Frage: Wie viel kostet die Produktion eines Liters Schaffhauser Trinkwasser? Antwort: 0,18 Rappen. Und die Qualität hiesigen Hahnenwassers ist laut Tests nicht schlechter als die Hälfte der im Handel erhältlichen Mineralwässer, etwa was den Mineralstoffgehalt anbelangt. Genau darum kümmern sich die rund 50 Mitarbeitenden der Städtischen Werke Schaffhausen und Neuhausen am Rheinfall (StWSN). Wie Roger Brütsch, Bereichsleiter Wasser, ausführte, sind rund 400 Stellenprozente allein damit beschäftigt, diese hohe Qualität durch regelmässige und standardisierte bakteriologische und chemische Kontrollen zu gewährleisten.

Zwei Liter Wasser sollte man pro Tag trinken, wie Roberto Speri erklärt. Seine Firma verkauft die in Betrieben verbreiteten Wasserstationen, und er liefert gleich die Begründung: «Ein durstiger Mensch ist reduziert fit und in schlechter Stimmung.» Mit Blick auf die Gesundheit sei hinlänglich bewiesen, dass Wassertrinken den Stoffwechsel und die innere Durchblutung anregt sowie die Leber schütze. «Wasser trinken ist wie inwendig duschen», meint Speri. Einige denkwürdige Überlegungen zum Thema Trinkwasser macht sich anlässlich der Eröffnung der Ausstellung «Trinkwasser – eine Marke mit Qualität» Walter Treichler vom Amt für Lebensmittel und Umweltschutz. Er rief in Erinnerung, dass nur drei Promille der gesamten Wasservorkommen auf der Erde genutzt werden können und diese ungleichmässig verteilt sind. 1,3 Milliarden Menschen sind ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser. «Erstklassige Wasserqualität ist daher ein unendlich wertvolles Gut und darf nicht privatisiert und vermarktet werden», mahnt Treichler.



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