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Zertifizierte Wasserversorgung

Der SVGW zertifiziert Wasserversorger

Als Lebensmittelbetrieb ist der Wasserversorger für die Qualität seines Trinkwassers verantwortlich und muss im Rahmen der Selbstkontrolle belegen, dass er die Gefahren für sein Trinkwasser kennt und beherrscht. Der SVGW bietet seinen Mitgliedern zwei verschiedene Modelle der Qualitätssicherung an: das WQS für einfache Versorgungen und das BQM für komplexere Versorgungen.

Heute reicht es nicht mehr aus, dass der Brunnenmeister seine Arbeit recht macht, er muss dies auch dokumentieren. Dazu haben die Wasserversorgungen ihr Qualitätssicherungssystem. Während ein System zur Dokumentation der Selbstkontrolle für jede Wasserversorgung vorgeschrieben ist, ist die Zertifizierung eines solchen Qualitätssicherungssystems freiwillig. Das SVGW-Zertifikat gilt als Bescheinigung, dass die Wasserversorgung nach den anerkannten Regeln der Technik betrieben wird.

Ein Qualitätssicherungs- system braucht zum Zeitpunkt der Zertifikation noch nicht «perfekt» zu sein, aber die verbleibenden Schwachstellen dürfen für das Trinkwasser keine unmittelbare Gefahr darstellen, und sie sind in nützlicher Frist zu beheben. Gefahrenelimination und -beherrschung bleiben für eine Wasserversorgung eine Daueraufgabe.
Der praktische Nutzen der Zertifizierung liegt in der fachlichen Unterstützung in Form wiederkehrender Audits. Mit den Verantwortlichen werden dabei Verbesserungsmöglichkeiten besprochen, die bisher übersehen wurden oder die noch nicht realisiert werden konnten.

WQS und BQM
Der SVGW zertifiziert zwei Arten von Qualitätssicherungssystem, das WQS und das BQM:

  • Das WQS wird gerne von kleineren und mittleren Wasserversorgungen gewählt, weil es mit vertretbarem Aufwand die wesentlichen Themen "Produktqualität" und "Versorgungssicherheit" abdeckt.
  • Das BQM wählen eher grosse Versorgungen und Verbundunternehmen. Sein Umfang richtet sich nach der Anzahl gewünschter Themenmodule. Zur Auswahl stehen nebst "Qualität" und "Versorgungssicherheit" u.a. auch "Arbeitssicherheit", "Wirtschaftlichkeit" und "Umweltschutz". Die Gefahrenermittlung ist wesentlich umfangreicher als beim WQS und eignet sich für Versorgungen, die ihren Betrieb bewusst so systematisch durchleuchten wollen.

Grundsätzlich können Wasserversorgung anhand der Richtlinie W 1002 ein zertifizierungsfähiges WQS selbst aufbauen. Wird ein Qualitätsingenieur beigezogen, ist wichtig, dass die Versorgung die Dokumentation aktiv nach ihren Bedürfnissen mitgestalten und später jederzeit ohne Schwierigkeiten anpassen kann – am Schluss ist es die Wasserversorgung, die ihrem Qualitätssicherungssystem Leben einhaucht.
Seit 1998 haben gut 50 Wasserversorgungen aus der Schweiz und Liechtenstein ihr Qualitätssicherungssystem durch den SVGW zertifizieren lassen.

Liste der zertifizierten Wasserversorgungen

Weitere Informationen

Gerne steht Ihnen Matthias Freiburghaus für Fragen zur Verfügung.

© SVGW/SSIGE 2011
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"Aqua&Gas" im Mai

Gewässerqualität hat viele Facetten. Die aktuelle Nummer von "Aqua & Gas" vom Mai zeigt einige von ihnen.


Webseite von "Aqua & Gas"

Der SVGW nimmt dieses Jahr zusammen mit dem Brunnenmeisterverband und dem VSA an der Messe Suisse Public teil. Mit Kurzvorträgen und unserem Stand informieren wir die Besucher über unsere Leistungen. Besuchen Sie uns in Bern!

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2. PR-Award Wasser

Lebendige PR-Aktionen und direkte Kommunikation stärken das Vertrauen der Konsumenten in den lokalen Wasserversorger: Deshalb zeichnet der SVGW zusammen mit AAT und DER bereits zum zweiten Mal besonders kreative und erfolgreiche PR-Projekte mit dem «PR-Award Trinkwasser» aus.


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