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Marktforschung

Repräsentative Bevölkerungbefragung zur Wasserversorgung 2011

Der Schweizerische Verein des Gas- und Wasserfachs SVGW führte seit 2001 im Abstand von 5 Jahren eine repräsentative Imageanalyse zum Thema Trinkwasser durch. Die Neuauflage dieser Studie wurde nun im ersten Semester 2011 realisiert.

Die Grundgesamtheit bildete die sprachassimilierte Wohnbevölkerung in der ganzen Schweiz im Alter von 15 und 74 Jahren. Für die nationale Studie wurden total 1’400 Interviews durchgeführt, wovon 700 in der Deutsch-, 400 Interviews in der Westschweiz und 300 Interviews im Tessin.

Beliebheit von Hahnenwasser

Die Beliebtheit des Hahnenwassers hat in den letzten 10 Jahren kontinuierlich und signifikant zugenommen und ist mit rund 80% regelmässigen Konsumenten 2011 auf einem erfreulich hohen Niveau angelangt. Die Gruppe der „Hahnenwasser-Abstinenten“ ist seit 2001 fast um die Hälfte geschrumpft und umfasst heute noch rund einen Achtel der Bevölkerung.

Einstufung der Trinkwasserqualität

Parallel zur Zunahme des Konsums ist seit 2001 auch die Qualitätseinstufung gestiegen. Für 90 % der Bevölkerung ist die Trinkwasserqualität mindestens gut, für über die Hälfte sogar sehr gut. Die kontinuierlich gestiegene Qualitätswahrnehmung wird auch durch die Frage zum Vergleich mit Mineralwasser bestätigt. Für über 80 % der Bevölkerung ist Hahnenwasser dem Mineralwasser qualitativ mindestens ebenbürtig; im Durchschnitt und für ein Viertel ist es sogar überlegen.
 
Vertrauen in die Wasserversorgung

Die Schweizer Bevölkerung hat insgesamt einen guten bis sehr guten Eindruck von Ihrer Wasserversorgung. Bei über der Hälfte ist er sehr gut, bei total rund 90 % sehr gut oder gut. Gleich wie bereits vor 5 Jahren sprechen auch im 2011 über 80 % der Wasserversorgung hohes Vertrauen aus. Die 3 Hauptstärken der lokalen Wasserversorgung sind ihre Zuverlässigkeit, ihre Effizienz/Leistungsstärke sowie ihre Fokussierung auf die allgemeine Kundenzufriedenheit.

Fazit

Die Umfrage zeigt eine eigentliche Erfolgsstory seit der Jahrtausendwende - Die hohe Akzeptanz des Trinkwassers ist kontinuierlich weiter angestiegen; positiver Trend für: Konsum: grösserer Kundenkreis und höhere Nutzungsintensität, Qualitätseinstufung, Vergleich zu Mineralwasser sowie Schadstoffbelastung (Rückgang).
Trinkwasser verfügt über vielfältige und attraktive Imagestärken: guter Geschmack, kostbar aber preisgünstig. Der Preis stimmt - dessen Höhe ist jedoch unbekannt, gesund, hohe Qualität, geeigneter Durstlöscher, hohe Verfügbarkeit, Naturprodukt aus der Region.
Die Stärken der Wasserversorgung beziehen sich auf die Grundleistungen im Bereich der Kernkompetenzen (zuverlässig, effizient, Qualitätskontrollen, Instandhaltung Leitungsnetz).
Verbesserungspotenzial ist primär im Bereich Transparenz/Kommunikation auszumachen:

  • Unterstützung im umweltfreundlichen Umgang mit Trinkwasser
  • Klare und transparente Informationen über Trinkwasser
  • Kommunikation der langfristigen Ausrichtung; Positionierung auch auf künftige Generationen ausrichten
  • Anstrengungen hinsichtlich kostengünstiger Trinkwasserabgabe kommunizieren
  • Primär in der Deutschschweiz: Aufklärung über den hauptsächlichen Kostentreiber der Wasserversorgung (Infrastruktur mit Leitungsnetz und Anlagen)

Zudem will 93% der Bevölkerung nichts wissen von einer Privatisierung der Wasserversorgung. Mindestens mit einer begrenzten Gewinnerwirtschaftung ist eine Mehrheit einverstanden. Die Gewährleistung der Trinkwassersicherheit hat einen noch klar höheren Stellenwert als die  Renaturierung von Flüssen und Bächen.

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