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Nachhaltigkeitspreis für Wasseraufbereitungsprojekt

Das Projekt Gravit'eau der Eawag und der FHNW erhielt den Hauptpreis beim prix.eco 2017.


(03.04.17) Der Schweizer Nachhaltigkeitspreis prix eco.ch 2017 ging in der Kategorie Hauptpreis an Gravit'eau des Wasserforschungsinstituts Eawag und der Hochschule für Life Sciences FHNW. Die Preisverleihgung fand letzte Woche in Basel statt. Ebenfalls überzeugen konnte das Projekt AquAero mit seiner Technologie, die Wasser energieeffizient aus der Luft gewinnt, und den Publikumspreis erhielt. Ein Sonderpreis ging an Viva con Agua Schweiz. Wasserbotschafter und Expeditionsschwimmer Ernst Bromeis ist diesjähriger Gewinner in der Kategorie "Hoffnungsträger".

Die autarken Wasserkioske von Gravit`eau in Uganda für Schulen, Dörfer oder Gesundheitszentren reinigen Wasser mit schwerkraftgetriebener Membranfiltration. Der Betrieb braucht sehr wenig Unterhalt, ist einfach, günstig und robust. Mit der Technologie können Bakterien, Viren und Protozoen aus trübem Wasser entfernt werden. Damit eignet sich der Kioskbetrieb insbesondere für abgelegene ländliche Gebiete in Entwicklungsländern oder in städtischen Slums. Gravit'eau ist ein gemeinsames Projekt der Eawag und der Hochschule für Life Sciences FHNW. Der Schweizer Nachhaltigkeitspreis prix eco.ch ist mit 15'000 Franken projektbezogener Förderung von Swiss Bluetec Bridge und der Teilnahme am cewas Start-Up Programm im Wert von 5'000 Franken dotiert.

Die Verleihung des Schweizer Nachhaltigkeitspreis prix eco.ch 2017 bildete den Abschluss des 12. eco.naturkongress. Der SVGW wird später in "Aqua&Gas" ausführlicher über den Kongress, der dem Thema "Wasserschloss Schweiz in Gefahr" gewidmet war, berichten.

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