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Arbeitest du gerne praktisch und im Freien? Möchtest du Rohrleitungsnetze für Trinkwasser, Gas oder thermische Netze bauen, unterhalten und reparieren sowie Leitungen verlegen, verbinden und montieren? Dann bist du in einer Ausbildung zur Rohrnetzmonteurin oder zum Rohrnetzmonteur mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) genau richtig.
Was vor Jahrzehnten aufgebaut wurde, muss auch in Zukunft zuverlässig funktionieren: Rohrleitungsnetze sind die Grundlage für unsere Versorgung mit sauberem Trinkwasser, Energie und Wärme. Diese Infrastruktur fachgerecht zu bauen, zu unterhalten und zu erneuern, erfordert technisches Können, Verantwortungsbewusstsein und handwerkliches Geschick. Wer Rohrnetze erstellt und instand hält, leistet einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft und schafft sich eine sichere, ausbaufähige berufliche Zukunft. Der Weg zur Rohrnetzmonteurin oder zum Rohrnetzmonteur EFZ dauert drei Jahre und erfolgt an drei Ausbildungsorten: dem Lehrbetrieb, der Berufsfachschule und den überbetrieblichen Kursen (ÜK). Während der Ausbildung besteht die Möglichkeit, die Berufsmaturität berufsbegleitend zu absolvieren.
Rohrnetzmonteurinnen und Rohrnetzmonteure EFZ mit dem Schwerpunkt «Trinkwasser» verlegen und warten Rohrleitungen für Trinkwassernetze. Sie gewährleisten eine sichere und zuverlässige Versorgung der Bevölkerung mit sauberem Trinkwasser in ausreichender Menge und einwandfreier Qualität.
Rohrnetzmonteurinnen und Rohrnetzmonteure EFZ mit dem Schwerpunkt «Gas» verlegen und warten Erdgasleitungen. Sie sorgen für eine sichere und zuverlässige Gasversorgung von privaten Haushalten und Unternehmen und stellen dabei die Einhaltung aller Sicherheitsstandards sicher.
Rohrnetzmonteurinnen und Rohrnetzmonteure EFZ mit dem Schwerpunkt «thermische Netze» verlegen und warten Rohrleitungen für Wärme- und Kältenetze. Sie sichern eine stabile und effiziente Versorgung von privaten Haushalten und Unternehmen mit Fernwärme und Fernkälte.
Kannst du die meisten dieser Fragen mit Ja beantworten? Dann passt diese Lehre perfekt zu dir.
Möchtest du
Nach Abschluss deiner Lehre stehen dir zahlreiche Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten offen. Du kannst dich fachlich spezialisieren, zum Beispiel in Richtung Brunnenmeister/in mit eidgenössischem Fachausweis, als Kontrolleur/in für Trinkwasser- und Gasinstallationen oder als Fachspezialist/in für thermische Netze. Mit der Berufsmaturität hast du zudem die Möglichkeit, ein Studium an einer Fachhochschule aufzunehmen und einen Bachelor- oder Masterabschluss zu erlangen.
Möchtest du später an einer Hochschule studieren, hast du verschiedene Möglichkeiten, die Berufsmaturität zu erwerben. Du kannst sie entweder während der Lehre (BM1) oder nach Abschluss der Lehre (BM2) absolvieren. Kläre frühzeitig mit deinem Lehrbetrieb ab, ob die Berufsmaturität während der Lehre möglich ist.
Entscheidest du dich für die Berufsmaturität nach der Lehre, kannst du diese in Vollzeit oder Teilzeit besuchen. Alternativ besteht auch die Möglichkeit, die eidgenössische Berufsmaturitätsprüfung nach der Lehre abzulegen.
Die Berufslehre wird erstmals voraussichtlich ab Lehrjahr 2028/2029 angeboten. Derzeit werden die Grundlagen dazu erarbeitet.
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