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Wasservorkommen schützen

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Nutzungskonflikte um Wasserfassungen nehmen zu. Ersatzstandorte sind rar. FĂŒr die Wasserversorger wird es immer schwieriger, genĂŒgend sauberes Trinkwasser zu gewinnen. Grundwasser, die wichtigste Trinkwasserressource der Schweiz, braucht einen wirkungsvolleren Schutz.

Das Bundesamt fĂŒr Lebensmittelsicherheit und VeterinĂ€rwesen (BLV) hat die Abbauprodukte von Chlorothalonil im Sommer 2019 als möglicherweise gesundheitsgefĂ€hrdend eingestuft. Per 2020 gilt der Höchstwert von 0,1 Mikrogramm pro Liter fĂŒr die relevante Metaboliten von Chlorathalonil. Die Wasserversorger konnten zwar mit Sofortmassnahmen und zahlreichen Grundwasser‐Fassungsschliessungen die TrinkwasserqualitĂ€t weiterhin gewĂ€hrleisten. Doch sind oft keine alternative Grundwasserfassungen verfĂŒgbar, der Klimawandel beeintrĂ€chtigt zudem in Trockenzeiten das verfĂŒgbare Wasserdargebot.

NAQUA-Bericht 2019 bestÀtigt Handlungsbedarf

Der NAQUA‐Bericht 2019 zum Zustand des Grundwassers belegt die Belastung der wichtigsten Trinkwasserressource durch Pflanzenschutzmittel, deren Abbauprodukte und Nitrat in vielen Regionen des Mittellandes. Insbesondere werden problematische Abbauprodukte von Chlorthalonil‐Fungiziden im Grund- und Trinkwasser nachgewiesen. Es wird fĂŒr die Wasserversorger immer schwieriger, genĂŒgend sauberes Wasser fĂŒr die Trinkwasserversorgung zur VerfĂŒgung zu stellen. Die Wasserversorger brauchen dringend griffige Massnahmen im Grund‐ und Trinkwasserschutz. Dies ergĂ€nzend zur Agrarpolitik AP22+ und als Alternative zu den beiden hĂ€ngigen Volksinitiativen (Trinkwasserinitiative bzw. Pestizidverbotsinitiative).

Die wichtigsten Forderungen

  • Konsequenter vorsorglicher Schutz der relevanten Wasserfassungen und der Trinkwasserressourcen.
  • FĂŒr kritische Fremdstoffe wird ein Höchstwert von maximal 0,1 ÎŒg/l pro Einzelstoff sowie 0,5 ÎŒg/l in den Grundwasserschutzzonen gefordert.
  • Verbot von human- und ökotoxikologisch kritischen Pflanzenschutzmitteln (bzw. verbindlicher Absenkpfad dieser Stoffe).
  • Verbot wasserlöslicher Pestizide im Zuströmbereich (Zu).
  • Privatgebrauch von Pestiziden signifikant reduzieren oder verbieten.
  • Verbot aller synthetischer Pestizide in Schutzzonen S1 – S3.
  • Gesetzlich verankerter Stickstoff-Absenkpfad.
  • Regional differenzierte Massnahmen fĂŒr die Stickstoffreduktion.
  • Die Finanzierung von Nitrat-Sanierungsprojekten durch den Bund wird verbindlich und langfristig gesichert.
  • Die teilweise hohe Belastung von OberflĂ€chengewĂ€ssern verlangt die strikte Durchsetzung ökotoxikologischer QualitĂ€tsziele und muss durch die Entfernung von Mikroverunreinigungen in Abwasserreinigungsanlagen sowie griffige Massnahmen beim Verursacher behoben werden.
  • Als Massnahmen an der Quelle mĂŒssen problematische AbwĂ€sser beim Verursacher vorbehandelt, alternative Pflanzenschutzmethoden gefördert, besonders gefĂ€hrliche Stoffe und der Pestizideinsatz durch ungeschulte Anwender verboten sowie das Zulassungsverfahren verbessert werden.

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