SAVE THE DATE

Wie wollen sie benachrichtigt werden?

LOGIN

Passwort vergessen?

SIE SIND NOCH NICHT REGISTRIERT?

Profitieren Sie von unserer breiten und qualitativen Dienstleistungspalette.

REGISTRIEREN

Verteilung

 

 

Der Weg des Trinkwassers von der Quelle bis zum Wasserhahn

Die Trinkwasserversorgung hat vielf√§ltige Aufgaben. Sie sorgt f√ľr die Wassergewinnung aus nat√ľrlichen Ressourcen und eine allf√§llige naturnahe Aufbereitung. Danach wird das Wasser in Reservoiren gespeichert und in die Haushalte verteilt.¬†

SVGW - Gemeinsam f√ľr eine sichere und nachhaltige Versorgung

Die Schweizer Wasserversorgungen im SVGW, dem Fachverband f√ľr Wasser, Gas und W√§rme, organisiert.

 

 

 

Rund 2400 Wasserversorgungen und Tausende Kilometer Leitungen in der Schweiz

 

Wasser in fast allen Haushalten

Rund 2400 Wasserversorgungsbetriebe in der Schweiz garantieren, dass beinahe 100% der Haushaltungen und Industriebetriebe jederzeit mit tadellosem, frischem Wasser beliefert werden.¬†Bei den meisten handelt es sich um Klein- oder sogar Kleinstbetriebe, welche eine grosse Verantwortung tragen. Das Trinkwasserleitungsnetz in der Schweiz hat eine L√§nge von √ľber 94'000 km.

 

 

 

Wasserversorgungen sind komplexe Betriebe

Oberstes Ziel der Wasserversorgung ist es, den Konsumenten jederzeit hygienisch einwandfreies Wasser liefern zu k√∂nnen. Dies gilt auch f√ľr ausserordentliche Situationen wie nach Ungl√ľcksf√§llen oder Naturereignissen, da der Bund vorschreibt, dass die Trinkwasserversorgung auch in¬†Notlagen¬†sichergestellt sein muss. Dar√ľber hinaus ist der Versorgungsbetrieb verantwortlich daf√ľr, dass f√ľr die Feuerwehr gen√ľgend Wasser zur Brandbek√§mpfung zur Verf√ľgung steht.

Prioritäten

  • Einwandfreie Trinkwasserqualit√§t (Qualit√§tssicherung, Kontrollen)
  • Verf√ľgbarkeit von gen√ľgend Rohwasser
  • Einhalten der¬†rechtlichen Vorgaben¬†(Lebensmittel, Haftpflicht...)
  • Versorgungssicherheit (Unterhalt und Erneuerung der Infrastruktur, Ausbildung des Personals)
  • Grundwasserschutz,¬†Schutzzonen
  • Wirtschaftlichkeit
  • Organisation und Strukturentwicklung
  • Kundenzufriedenheit

 

 

 

Fachorganisation SVGW

Gemeinsam f√ľr eine sichere und nachhaltige Versorgung

Die Schweizer Wasserversorgungen haben sich im¬†SVGW, dem Fachverband f√ľr Wasser, Gas und W√§rme¬†organisiert. Dem SVGW sind einzelne Wasserversorgungen, aber auch regionale Verb√§nde wie die¬†Associazione Acquedotti Ticiniesi, die¬†distributeur d'eau romands¬†oder die Ostschweizer Wasserversorgungen angeschlossen.

Der SVGW wurde 1873 in Bern gegr√ľndet und setzt sich vor allem in¬†technischen Belangen¬†und in der Zertifizierung, aber auch in der Branchenpolitik und √Ėffentlichkeitsarbeit ein. Er organisiert die¬†Aus- und Weiterbildung¬†und gibt die Fachzeitschrift¬†"Aqua und Gas"¬†sowie den¬†Wasserspiegel / Reflets / Rifletti¬†heraus.¬†

Wiederbeschaffungswert der Wasserversorgungsinfrastruktur

Aufgabenverteilung

Delegiert an die Gemeinden

Die Trinkwasserversorgung fällt in den Kompetenzbereich der Kantone. Diese delegieren den Versorgungsauftrag jedoch weiter an die Gemeinden

Erhebliche Entscheidungsfreiheit in den einzelnen Gemeinden

In der Schweiz gibt es ca. 2400 eigenst√§ndige Wasserversorgungen. Der Grund daf√ľr liegt darin, dass die Trinkwasserversorgung in den Kompetenzbereich der Kantone f√§llt, welche den Versorgungsauftrag an die Gemeinden weiterdelegieren. Diese haben in der Ausgestaltung erhebliche Entscheidungsfreiheiten, da diesbez√ľglich gesetzliche Regelungen fehlen. Die Sicherstellung der Wasserversorgung kann aber auch an private Unternehmen weiterdelegiert werden.

Die Aufgaben des Kantons erstrecken sich vorwiegend auf die Oberaufsicht und die Koordination. Zusätzlich muss er den generellen Wasserversorgungsplan (GWP) der einzelnen Gemeinden genehmigen

Das Wasserversorgungsreglement

Das Wasserversorgungsreglement bildet die rechtliche Grundlage f√ľr Planung, Bau, Betrieb, Unterhalt und Erneuerung der Wasserversorgungsanlagen auf Gemeindeebene. Es regelt die Finanzierung und die Beziehung zwischen dem Wasserversorger und den Wasserbez√ľgern. Im Detail definiert es:

  • Die Aufgaben der Wasserversorgung und die Lieferpflicht
  • Die Tr√§gerschaft, Organisation und Verantwortlichkeiten
  • Die Erschliessungspflicht
  • Die Eigentumsverh√§ltnisse
  • Die Kontrollen und Bewilligungen der Hausinstallationen
  • Die Finanzierung, Geb√ľhrengrunds√§tze und Bemessungskriterien
  • Die Haftung bzw. den Haftungsauschluss

 

 

Aufgaben der Gemeinde

Die Wasserversorgung hat grunds√§tzlich zum Zweck, Trinkwasser dauerhaft, in ausreichender Menge und einwandfreier Qualit√§t sowie mit gen√ľgend Druck zur Verf√ľgung zu stellen.

Ausserdem ist die Gemeinde verantwortlich f√ľr:

  • Den generellen Wasserversorgungsplan
  • Die Trinkwasserversorgung in Notlagen
  • Das Wasserversorgungsreglement
  • Die direkte Aufsicht √ľber weitere Tr√§gerschaften
  • Das Qualit√§tssicherungssystem

 

 

Wem gehören die Wasserversorgungen?

Wer mischt mit?

Die Wasserversorgungen können von den Gemeinden als öffentliche Anstalt, Kooperation, AG oder Holding betrieben werden.

Vernetzung

Erhöht die Versorgungssicherheit

In Zusammenarbeit mit Bund und Kantonen investieren die Wasserversorger in die "intelligente Vernetzung". Bisherige Inselversorgungen arbeiten enger zusammen oder schliessen sich sogar zu regionalen Verb√ľnden zusammen. Damit kann die Versorgungssicherheit auch in Trockenperioden markant erh√∂ht werden. Gleichzeitig k√∂nnen wirtschaftliche Synergien genutzt und der Betrieb in der Regel professionalisiert werden.¬†

 

Monopolsituation durch hohe Fixkosten

In der Trinkwasserversorgung gibt es hohe, mengenunabhängige Fixkosten durch das grosse Leitungsnetz, diverse Bauten und Anlagen und durch den Unterhalt der gesamten Infrastruktur.

Aus diesem Grund sind Wasserversorgungen in der Schweiz nat√ľrliche Monopolbetriebe und keinem Wettbewerb ausgesetzt. Sie sind oft in der Hand der Gemeinde und unterliegen so einer demokratischen Kontrolle. Die Gemeinde selber kann die Verantwortung jedoch an weitere Unternehmen oder Genossenschaften delegieren.

 

Private versus öffentliche Versorgungsorganisationen

Zum grössten Teil Gemeindebetriebe

Ein grosser Teil der Schweizer Wasserversorger sind Gemeindebetriebe oder Genossenschaften. Grunds√§tzlich gibt es in der Praxis jedoch f√ľnf Rechtsformen.

  • Unselbst√§ndige √∂ffentlich-rechtliche Anstalt
    Dabei handelt es sich um eine verselbständigte Verwaltungseinheit mit eigener Rechnung.
  • Selbst√§ndige √∂ffentlich-rechtliche Anstalt
    Die Wasserversorgung bleibt staatlich, ist aber in den Händen einer selbständigen juristischen Person.
  • Genossenschaft
    Auf dem Land √ľbernehmen teilweise auch private Genossenschaften im Auftrag der Gemeinde die Aufgaben der Wasserversorgung.
  • Aktiengesellschaft
    Die Wasserversorgung ist privatrechtlich als Aktiengesellschaft organisiert, die Aktienmehrheit liegt dabei jedoch meist bei der Gemeinde.
  • Holding
    Oft sind es Querverbundsunternehmen, welche als Holding organisiert sind und auch f√ľr die Trinkwasserversorgung verantwortlich zeichnen.

 

In der Trinkwasserversorgung gibt es hohe, mengenunabhängige Fixkosten durch das grosse Leitungsnetz, diverse Bauten und Anlagen und durch den Unterhalt der gesamten Infrastruktur.

Aus diesem Grund sind Wasserversorgungen in der Schweiz nat√ľrliche Monopolbetriebe und keinem Wettbewerb ausgesetzt. Sie sind oft in der Hand der Gemeinde und unterliegen so einer demokratischen Kontrolle. Die Gemeinde selber kann die Verantwortung jedoch an weitere Unternehmen oder Genossenschaften delegieren.

 

 

 

Infrastruktur

Ein komplexes Netz

Die Infrastruktur der Wasserversorgungen umfasst Wasserfassungen, ein weitverzweigtes Leitungsnetz sowie Speicher- und Aufbereitungsanlagen.

Der Grossteil der Infrastruktur ist im Untergrund versteckt

Ein komplexes Netz

Die Infrastruktur der Wasserversorgungen umfasst Wasserfassungen, ein weitverzweigtes Leitungsnetz sowie Speicher- und Aufbereitungsanlagen.

Das Leitungsnetz der Wasserversorgung reicht zwei Mal um die Erde

Trinkwasserversorgungen verf√ľgen √ľber eine Vielzahl von Infrastrukturbauten zur Gewinnung, Speicherung, Aufbereitung und Verteilung des Trinkwassers. Der gr√∂sste Teil ist f√ľr die Bev√∂lkerung unsichtbar. Tausende von Reservoiren und Wasserleitungen in einem weitverzweigten Netz geh√∂ren dazu. Sie alle m√ľssen professionell gewartet, gepflegt und periodisch erneuert werden. J√§hrlich werden schweizweit √ľber 750 Millionen Franken in den Erhalt der Infrastruktur investiert.

 

 

Gewinnung / Speicherung

Brunnenstuben und Reservoirs

Die Anlagen zur¬†Wassergewinnung¬†variieren je nach Herkunft des Trinkwassers. In der Schweiz unterscheiden wir Quell-, Grund- und Seewasserfassungen. Zur Speicherung wird das Wasser f√ľr kurze Zeit in so genannte Reservoire geleitet. Diese sind meist auf einer Anh√∂he angelegt, um einen konstanten Wasserdruck zu gew√§hrleisten.

Das mittlere Reservoirvolumen liegt bei 432 Litern pro Einwohner. Damit können auch Verbrauchsspitzen problemlos gedeckt werden. 

 

 

Aufbereitung

Unterschiedlicher Aufwand

Aufbereitungsanlagen sind vor allem bei der Seewassergewinnung wichtig. Dort werden meist mehrstufige Verfahren verwendet. 30% der Trinkwasserfassungen benötigen eine einstufige und 40% gar keine Aufbereitung. 

Verteilung

Bis in den hintersten Winkel

Das Verteilnetz der Wasserversorgungen (inklusive Hausanschlussleitungen) umfasst gesamtschweizerisch 81'500 km. Dies entspricht dem zweifachen Erdumfang. Das Leitungsnetz macht 79% der jährlichen Investitionen der Wasserversorgung aus.

Rohre aus Gusseisen sind weit verbreitet, werden aber sukzessive durch alternative Materialien ersetzt. Schwermetallhaltige Trinkwasserleitungen sind seit 1914 gesetzlich verboten. 

 

 

 

 

Hausanschluss

Die letzte Meile

Die Wasserversorgung genehmigt die Anschl√ľsse von Hausinstallationen. F√ľr die Qualit√§t innerhalb des Hauses ist der Besitzer zust√§ndig.

Hinter dem Wasserzähler ist der Besitzer verantwortlich

Hausinstallationen m√ľssen genehmigt werden

Der Wasserversorger ist in der Regel nur bis zum Wasserz√§hler f√ľr die Qualit√§t des Trinkwassers verantwortlich. Von dort bis zum Wasserhahn steht der Hausbesitzer in der Pflicht. Er muss sicherstellen, dass das Trinkwasser auch in den Hausinstallationen jederzeit den gesetzlichen Anforderungen entspricht.

 

 

 

 

Hausinstallationen nur durch Fachleute

Genehmigung und Kontrolle l√§uft √ľber die Wasserversorgung

Trinkwasserinstallationen d√ľrfen ausschliesslich durch qualifizierte Fachleute ausgef√ľhrt werden. Genehmigungen und Kontrollen laufen √ľber die Wasserversorgung. Das kommunale Wasserversorgungsreglement regelt die Details. Auf diese Weise kann gew√§hrleistet werden, dass die gesetzlichen Anforderungen eingehalten werden. Wer selber einen Wasserhahn auswechselt, bewegt sich deshalb bereits in einer Grauzone.

Die kantonale Lebensmittelkontrolle kann vor Ort die Trinkwasserqualit√§t am Wasserhahn pr√ľfen und die Installationen beurteilen. Die¬†Zertifizierung¬†von qualitativ einwandfreien Installationsteilen sowie installationsberechtigten Personen erfolgt durch den SVGW.¬†

 

 

 

 

Hygiene gefährdet

Gefahren auf der letzten Meile

Die Wasserversorger transportieren das Trinkwasser bis zum Wasserz√§hler. Danach √ľbergeben sie die Verantwortung an die Liegenschaftsbesitzer weiter.

Die Liegenschaftsbesitzer sind also im Haus f√ľr die einwandfreie Trinkwasserhygiene verantwortlich. Sie m√ľssen beispielsweise darauf achten, dass es zu keiner Keimvermehrung von Legionellen durch stehendes Wasser oder falsch eingestellte Warmwasserspeicher kommt. Ebenso m√ľssen sie sicherstellen, dass die Leitungen einwandfrei funktionieren und beispielsweise kein Rostwasser abgeben.

 

 

Fachleute

Eine Vielzahl von Berufen

Es braucht die Vernetzung verschiedener Berufe wie Planer, Rohrnetzmonteure und Brunnenmeister damit eine Wasserversorgung funktioniert.

 

 

 

Geballtes Wissen in Sachen Wasserversorgung

Aus- und Weiterbildung sowie Forschung als Grundlage

Die Wasserversorgung funktioniert nur mir ausgebildeten Fachleuten, welche sich laufend weiterbilden. Resultate aus der Forschung dienen als Grundlage f√ľr die neuesten Entwicklungen.¬†ETH,¬†Eawag¬†und Fachhochschulen bieten universit√§re Ausbildungen an, w√§hrend der¬†SVGW¬†vorwiegend praktische Lehrg√§nge organisiert und einen¬†Forschungsfond¬†(FOWA) unterh√§lt.¬†

 

Film Brunnenmeister 

Brunnenmeister 

Brunnenmeister sorgen f√ľr einwandfreies Trinkwasser und den reibungslosen Betrieb und Unterhalt von Pumpwerken, Reservoiren und Leitungsnetzen in der gesamten Wasserversorgung. Sie √ľberwachen die Trinkwasserschutzzonen sowie Bauarbeiten am Trinkwassernetz. Zudem kontrollieren Sie Haustechnikanlagen.

In Notfällen ist der Brunnenmeister die erste Ansprechperson.

Ausbildung Erstausbildung in einem wassernahen Beruf (z.B. Sanitärinstallateur); Zweitausbildung Brunnenmeister mit eidg. Fachausweis.

 

Film Rohrnetzmonteur 

Rohrnetzmonteur 

Rohrnetzmonteure sind Fachleute f√ľr das Erstellen und Betreiben des weitl√§ufigen, unterirdischen Wasserversorgungs-Leitungsnetzes. Sie verlegen anhand von genauen Pl√§nen¬† neue Leitungen und erstellen Hydranten.

Bei Betriebsstörungen leiten sie geeignete Massnahmen ein.

Ausbildung Der eidgenössische Fachausweis "Rohrnetzmonteur" kann in einer Zweitausbildung erworben werden

 

 

Film Ingenieur 

Ingenieur 

Meist sind es Umweltingenieure, welche f√ľr die Sicherstellung des Trinkwassers arbeiten. Sie planen, realisieren und betreiben die notwendigen Infrastrukturbauten. Ingenieurb√ľros beraten oft auch die kommunalen Wasserversorger.

Ausbildung Umweltingenieur mit Abschluss an einer Universität oder Fachhochschule.

 

 

 

Film Inspektion 

Trinkwasserinspektor 

Trinkwasserinspektoren √ľberwachen im Auftrag des Kantons die Qualit√§tssicherung der Wasserversorger. Sie beurteilen Anlagen, Arbeitsabl√§ufe, Notwasserkonzepte und das Qualit√§tsmanagementsystem. Zudem nehmen sie Trinkwasserproben und beurteilen diese anhand von chemisch-physikalischen und mikrobiologischen Kriterien.

Ausbildung Naturwissenschaftlicher oder technischer Hochschulabschluss. Zusatzausbildung in der Wassergewinnung und -aufbereitung sowie im Qualitätsmanagement. 

 

 

Teamleiter

Teamleiter √ľben in einer Wasserversorgung eine untere bis mittlere Kaderposition aus. Sie beherrschen nicht nur ihr eigenes Aufgabengebiet, sondern kennen auch die Ziele und Prozessabl√§ufe ihres Unternehmens. So k√∂nnen sie das fachliche Wissen vernetzt anwenden.

Dar√ľber hinaus m√ľssen sie f√§hig sein, die ihnen unterstellten Mitarbeitenden situationsgerecht zu f√ľhren und eine angemessene Kommunikation zu pflegen.

Ausbildung Erstausbildung in einem wassernahen Beruf; Zweitausbildung Teamleiter-Lehrgang des SVGW

 

 

Gebäudetechnikplaner

Geb√§udetechnikplaner planen und berechnen sanit√§re Installationen. Sie arbeiten am Computer, sind aber oft zusammen mit Bauherren, Architekten und Ingenieuren auf der Baustelle anzutreffen. Wo m√∂glich setzen sie modernste Technologien (z.B. Sonnenkollektor-Systeme oder W√§rmer√ľckgewinnung) ein und leisten so einen wichtigen Beitrag zum Energiesparen.

Ausbildung¬†Lehre in einem Betrieb der Sanit√§rbranche oder in einem Ingenieurb√ľro f√ľr Geb√§udetechnik. Berufsschule, Blockkurse sowie ein Praktikum in der Werkstatt und auf der Baustelle.¬†

Sanitärinstallateur

Sanit√§rinstallateure verlegen Wasser-, Abwasser- und Druckleitungen. Sie montieren Armaturen, Bade- und Duschwannen und Waschbecken und gestalten moderne B√§der. Mit ihren Installationen sowie Unterhalts- und Reparaturarbeiten sorgen sie daf√ľr, dass das Wasser jederzeit fliesst.

Ausbildung¬†Lehre in einem ausf√ľhrenden Betrieb der Sanit√§rbranche. Berufsschule und √ľberbetriebliche Kurse.¬†

 

 

Fachperson Grundwasserschutz

Die Fachperson Grundwasserschutz sorgt daf√ľr, dass das Grundwasser vor Beeintr√§chtigungen gesch√ľtzt wird und das daraus Trinkwasser in guter Qualit√§t und gen√ľgender Menge gewonnen werden kann. Konkret werden Projekte aus Sicht des Grundwasserschutzes beurteilt und entsprechende L√∂sungen gesucht.

Ausbildung Naturwissenschaftliches Studium (Umwelt- oder Erdwissenschaften). Weiterbildung in Grundwasserschutz, -erkundung und -nutzung. 

Chemiker / Biologen

Chemiker und Biologen werden in gr√∂sseren Versorgungsbetrieben und kantonalen Laboratorien eingesetzt. Sie sind zust√§ndig f√ľr die Qualit√§ts√ľber- wachung und/oder f√ľr die Qualit√§tskontrolle des Trinkwassers. Sie f√ľhren komplexe Untersuchungen des Trinkwassers durch, interpretieren die Resultate und leiten gegebenenfalls Massnahmen ein.

Ausbildung Universitäts- oder Fachhochschulabschluss in Chemie oder (Mikro-)Biologie. 

Laborant

Laboranten arbeiten in grösseren Wasserversorgungsbetrieben und kantonalen Laboratorien. Sie untersuchen Wasserproben auf deren mikrobiologische Qualität (Fachrichtung Biologie) oder das Trinkwasser auf chemische Substanzen (Fachrichtung Biologie).

Ausbildung Berufslehre